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Komplettlösung - Dark Souls III : Lösung durch die Dunkelheit

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Boss: Hohepriester Sulyvahn

Zeitrahmen: 10 Minuten

Schwierigkeitsgrad: schwer

Hohepriester Sulyvahn ist einer der schwersten und gefürchtetsten Gegner in Dark Souls 3. Er bewegt sich auf den ersten Blick nur sehr langsam und beinahe majestätisch, doch bereits die gewaltige Optik seiner beiden Schwerter kündigt Ärger an: Das violettfarbene ist magisch und das rote besteht aus Feuer. Demnach ist jede Form der Rüstung hilfreich, die euch Schutz gegen diese beiden Elemente bietet.

Während unsere flinke Assassine prima gegen den Wächter des Abgrunds funktioniert hat, bekommen wir nun die Quittung für unseren Schwerpunkt auf Geschicklichkeit und Intelligenz. Wer hingegen einen Kämpfer spielt, der eine schwere Ausrüstung und vor allem einen dicken Schild tragen kann, ist klar im Vorteil. Dann könnt ihr nämlich all die Angriffe, die Sulyvahn auf euch loslässt, blind abblocken und müsst “nur“ das richtige Zeitfenster für einen Gegenangriff abwarten.

Kleiner Tipp: Tauscht die Seele des weißen Dämons, den ihr auf dem Dach der Farron-Feste bekämpft habt, bei Ludleth im Feuerband-Schrein gegen Havels Ring ein. Dank ihm wird eure Belastbarkeit deutlich erhöht und ihr könnt eine schwerere Rüstung tragen, ohne eure Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Steht euch keine wirkungsvolle Ausrüstung zur Verfügung, mit der ihr die Attacken von Sulyvahn abblocken könnt, dann müsst ihr Ausweichen, was das Zeug hält, oder mutig seine Angriffe per Schild parieren. Zumindest könnt ihr euch sicher sein, dass ihr jedem Schwertangriff per Rolle entgehen könnt. Es kommt nur auf das richtige Timing an, während die Richtung egal ist.

Sulyvahn legt nur sehr selten eine Pause ein, weshalb der Einsatz von Zaubersprüchen sehr gefährlich ist. Wirbelt er seine Schwerter mehrmals seitwärts, dann konzentriert auch aufs Ausweichen. Schlägt er hingegen einmal in einem weiten Bogen auf den Boden oder stößt nach vorne, dann könnt ihr zur Seite rollen und anschließend kontern. Schlagt genau genommen so oft wie möglich auf ihn ein, bis er sich wieder wehrt. Nehmt den einen Gegentreffer in Kauf, entfernt euch so weit wie möglich von ihm und heilt euch.

So schwer die erste Phase auch ist: Die zweite ist noch viel fieser. Sie beginnt wie gewohnt, wenn Sulyvahn nur noch die Hälfte seiner Lebensenergie besitzt. Er kniet sich kurz hin, was zu einem Angriff verführt. Doch die Gelegenheit ist mit Vorsicht zu genießen: Sulyvahn beginnt die zweite Phase mit einer magischen Explosion, die ihr nur in einem vollständig geheilten Zustand oder mit einem Charakter mit außergewöhnlich viel Lebensenergie überlebt.

Danach kämpft Sulyvahn auf den ersten Blick ähnlich wie vorher. Er hat jedoch drei neue Manöver auf Lager, die allesamt nicht so schlimm sind wie seine Schwertangriffe: Er schießt auf euch, wenn ihr euch zu weit entfernt (was ihr außer beim Heilens sowieso vermeiden solltet), er zaubert eine Energiewelle, unter der ihr hindurchrollt, und er springt ab und an in die Luft, um mit einem lauten Knall und mit sehr viel Feuer auf dem Boden zu landen, woraufhin ihr euch kurz von ihm entfernt.

Sobald Sulyvahn stehen bleibt und sein Schwert vertikal vor seinen Kopf hält, wird es ernst: Rennt sofort zu ihm und greift ihn an, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Er wird nämlich in genau dem Moment ein Phantom erzeugen oder besser gesagt einen Klon aus reiner Magie. Ihr könnt euch denken, dass ihr einen Kampf gegen beide nicht lange überlebt. Zwar wird Sulyvahn fortan stets die Angriffe seines Klons kopieren und zeitverzögert ausführen, was aber die Situation nicht einfacher macht.

Deshalb muss dieses Phantom so schnell wie möglich weg. Mit der nötigen Präzision und genügend Stärke könnt ihr dies jedenfalls noch während der Beschwörung oder zumindest kurz danach bewerkstelligen.

Zu guter Letzt ein wichtiger Hinweis auf eine Spielmechanik, die wir bislang nicht weiter erörtert haben: Bedenkt, dass ihr euch Hilfe holen könnt. Ihr müsst dafür lebendig sein, indem ihr beispielsweise eine Glut schluckt. Danach könnt ihr euch entweder per Internet einen menschlichen Spieler holen oder auf Anri setzen, den/die ihr zuletzt beim vorletzten Leuchtfeuer gesehen habt.

Zu zweit ist der Kampf gegen Sulyvahn immer noch kein Spaziergang, aber bedeutend entspannter zu managen. In der ersten Phase lenkt der eine die Aufmerksamkeit des Gegners auf sich, während der andere ihn von hinten verprügelt. Zudem könnt ihr euch viel leichter heilen, nämlich genau dann, wenn sich Sulyvahn auf euren Kameraden konzentriert.

In der zweiten Phase ist ein Kampf zu zweit noch hilfreicher, weil sich dort einer um Sulyvahn und einer um das Phantom kümmern kann. Der/die KI-gesteuerte Anri ist jedenfalls ausreichend clever, um für genügend Ablenkung zu sorgen und die Herausforderung auf ein moderates Niveau zu senken.

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