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Test - Doom Eternal : Im Test: Battle-Modus & Doom 64

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Kein Team Deathmatch, kein Capture the Flag, keine Kill-Streaks und null Camping: Der Battle-Modus von Doom Eternal ist eine Besonderheit in der heutigen Online-Landschaft. Denn statt möglichst viel zu bieten, konzentriert er sich auf ein einziges Format: Ein Slayer tritt gegen zwei Dämonen an.

Bleiben wir zunächst bei den Höllendämonen. Ihr habt die Wahl zwischen fünf ikonischen Kreaturen: Archvile, Mancubus, Marauder, Pain Elemental und Revenant. Jeder verfügt über eigene Angriffe und Fähigkeiten. Außerdem ist jeder in der Lage, Helfer zu beschwören. Es sind unter anderem Carcass, Arachnotron und Hell Knight, die dem Slayer das Leben schwermachen sollen.

Was kann der gegen die Übermacht tun? Prinzipiell eine ganze Menge, ihm stehen nämlich fast alle Waffen und Fertigkeiten aus der Kampagne zur Verfügung. Dazu kann er Sprung-Pads und Schwungstangen nutzen, die über die Arenen verteilt sind. All das macht ihn im direkten Vergleich schneller und agiler als die Dämonen. Hält er sich zudem in ausreichender Entfernung auf, können ihn die Dämonen nicht mehr sehen – das ermöglicht Überraschungsangriffe.

Für die höllischen Partner kommt es vor allem auf gutes Teamwork an. Sie haben zudem einen großen Trumpf: Erledigt der Slayer einen von ihnen, bleiben ihm nur 20 Sekunden Zeit, um auch den anderen Dämon auszuschalten. Gelingt ihm das, ist die Runde gewonnen. Scheitert er, wird der zweite Feind mit halber Energie wiederbelebt.

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Ein neuer Ansatz

Nachdem ihr euch für ein schnelles Spiel mit zufälligen Rollen oder direkt für Slayer oder Dämon entschieden habt, startet die Suche nach einem Match. Zu Beginn der Runde bleiben beiden Lagern einige Sekunden Zeit, um sich eine möglichst gute Position innerhalb des Kampfgebietes zu verschaffen. Spielt ihr als Slayer, sind Geschwindigkeit und Beweglichkeit mindestens so wichtig wie ausreichend Munition, Rüstung und Energie – ähnlich wie in der Kampagne. Die kleinen Helferdämonen werden dafür zersägt, flambiert und per Glory Kill ausgeschaltet. Zugleich versucht ihr natürlich, die beiden Höllendämonen zu erwischen.

Das diabolische Team wiederum setzt seine individuellen Fähigkeiten möglichst so ein, dass der Slayer in die Enge getrieben wird und von allen Seiten unter Beschuss steht. Sie können außerdem Slayer-Beute wie Munition und Energie kurzzeitig sperren, um dem Schlächter so den Nachschub abzuschneiden. Absprache und Koordination gehören unbedingt dazu: Alleingänge enden mit dem Bildschirmtod, denn aus einer Eins-gegen-Eins-Situation geht ein fähiger und gut ausgerüsteter Slayer meist als Sieger hervor.

Steile Lernkurve

Bereits nach wenigen Partien steht fest: Der Battle-Modus ist eine schwierige Angelegenheit. Der Slayer hat zwar grundsätzlich viel Power zur Verfügung, jedoch muss diese auch richtig dosiert werden. Entladet ihr euer Arsenal zu hastig und unkontrolliert, steht der Slayer praktisch unbewaffnet da. Er ist abhängig von den kleinen Dämonen, denn nur sie bringen Munition und auch Energie ein.

Auf der anderen Seite reicht es nicht, als Höllendämon einfach nur das Kanonenfutter zu beschwören und sich sonst zurückzuhalten. Sie müssen außerdem gezielt Fallen auslegen und ihre Gesundheit regenerieren, was wiederum nur in ruhigen Momenten möglich ist. Ohne Chat ist es sehr schwierig bis unmöglich, geplant vorzugehen und effektiv anzugreifen. Dann hängt der Erfolg vom Glück und einem unerfahrenen Dämonenjäger als Gegner ab.

Top 10 - Tipps & Tricks zu Doom Eternal

Wir haben die zehn wichtigsten Tipps & Tricks für euch, um euch möglichst effektiv durch die Horden von Dämonen in DOOM Eternal zu kämpfen.

Die Lernkurve im Battle-Modus ist noch steiler als in der Kampagne. Die unterschiedlichen Arenen sowie die völlig unterschiedlichen Spielstile für Slayer und Dämonen erfordern viel Zeit zur Eingewöhnung – und das muss aufgrund des hohen Tempos im Affenzahn passieren. Allerdings scheint die Balance noch nicht ganz ausgereift. Der eigentlich mächtige Slayer wirkte im direkten Kampf mit einem Marauder oder Pain Elemental manchmal schwachbrüstig.

Geduld ist eine Tugend

Umgekehrt starben Dämonen trotz voller Energie und reichlich Helfern innerhalb weniger Augenblicke, weil der Slayer einfach kompromisslos draufhielt. Teilweise war der Grund für den Bildschirmtod gar nicht ersichtlich. Allgemein spart der Battle-Modus mit Rückmeldungen zu begangenen Fehlern und falschen Taktiken, so dass man sich auch in dieser Hinsicht ganz viel selbst erarbeiten muss.

Im Hinblick auf die Langzeitmotivation ist vor allem fraglich, ob ein einziger Spielmodus ausreicht. Zumindest gibt es vorerst einiges zu erspielen: In den Battle-Pass fließen neben Erfolgen in der Kampagne auch die Punkte aus dem Battle-Modus ein. Damit schaltet ihr unter anderem neue Skins und Posen frei.

Der Ablauf und der Rhythmus des Battle-Modus sind mit keinem anderen Shooter zu vergleichen. Die völlig unterschiedlichen Spielarten von Slayer und Dämonen bieten grundsätzlich viel Potenzial. Doch um das auszuschöpfen, braucht es Leute mit Zeit, Lernbereitschaft und Frustresistenz. Das hier ist kein Online-Häppchen, sondern schwere Kost. Aber das gilt für Doom Eternal ja ganz allgemein ...

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