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Platz 4: The Drifter
The Drifter sieht aus wie ein pixeliges Point-n-Click-Adventure der goldenen Ära und ja, die Verwandtschaft ist nicht von der Hand zu weisen. Doch unter der Haube seiner altbacken scheinenden Oberfläche tritt es spielerisch so modern auf wie nur möglich. Hier steht kein hanebüchen konstruiertes Inventarrätsel der packend erzählten Geschichte im Weg.
Allein schon, dass ihr in die Rolle eines Obdachlosen schlüpft und die Welt aus seiner Perspektive erlebt – ungewöhnlich und zutiefst menschlich, ohne dabei sentimental oder aufdringlich mahnend zu werden. Und dann zerrt euch diese Geschichte immer tiefer in einen Verschwörungs-Thriller, in dem immer weniger klar wird, was real oder eingebildet, wem überhaupt noch zu trauen ist, selbst der eigenen Wahrnehmung nicht. Ein wahres Stück Videospiel-Erzählkunst zwischen nostalgisch zeitlos und innovativ modern.

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