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Platz 10: Eternal Strands
Dass dieses Spiel in dieser Liste auftaucht, wundert uns schon ein wenig, denn eigentlich hat Eternal Strands alles, was es zum viralen Gesprächsthema und gefeierten Indie-Hype hätte machen müssen: eine zauberhafte Open World nach dem Vorbild von Zelda: Breath of the Wild, ein geschmeidig durchdachtes Kampfsystem und bombastische Bosse wie in Shadow of the Colossus. Doch flog der Titel dieses Jahr weit unter dem Radar der allgemeinen Aufmerksamkeit.
Eternal Strands stammt von ehemaligen Ubisoft-Entwicklern, die mit ihrem eigenen Spiel offenbar all die innovativen Ideen verwirklichen wollten, die beim großen Mainstream-Publisher nicht erwünscht waren. Vor allem das Kampfsystem nach Sandbox-Muster regt dazu an, die unterschiedlichen Zaubersprüche auf immer neue kreative Weise einzusetzen, und ständige Verbesserungen zwingen schon bald in einen unerbittlichen Gameplay-Loop, der die 20 Stunden Spielzeit mit purer Unterhaltung statt reinem Beschäftigungsleerlauf ausstaffiert.

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