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Special - 11 ½ Geheimtipps, die du 2025 verpasst hast : Das beste Indie-Jahr aller Zeiten

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Platz 7: Expelled!

Schade. Ursprünglich trug Expelled mal den sehr viel schrulligeren Titel „Miss Mulligatawney’s School for Promising Girls“, aber der war den Entwicklern vermutlich nicht eingängig genug – oder schlicht kaum auszusprechen. Daher heißt es jetzt ziemlich langweilig „Expelled!“, und das bedeutet „von der Schule verwiesen“. Denn darum geht es. Ihr spielt eine Schülerin an einem Mädcheninternat des 19. Jahrhunderts und droht, von der Schule zu fliegen, weil sich eine Mitschülerin das Leben nahm und ihr dafür verantwortlich gemacht werdet.

Also müssen wir den Verdacht ausräumen und den wahren Schuldigen finden. Und das passiert wie im Quasi-Vorgänger Overboard in Form eines Choose-Your-Own-Adventure-Roguelikes: In jedem der ca. 20 Minuten langen Runs trefft ihr Entscheidungen und nehmt die dadurch gewonnenen Informationen in den nächsten mit, um so Schritt für Schritt der Auflösung näher zu kommen. Doch Vorsicht: Schon bald ist nichts mehr so wie es scheint, und Expelled ein ziemliches Miststück von einem Spiel, in dem ihr auch einfach mal die Schuld eurer besten Freundin in die Schuhe schieben könnt. Zwar ist es nicht das beste Spiel von Inkle, den Machern so genialer Story-Games wie Heaven’s Vault, Sorcery und 80 Days, aber dennoch eines, das viel mehr Liebe verdient hat.

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