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News - Microsoft Xbox : Offiziell: Massenentlassungen & vier Studios ohne Xbox-Zukunft

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Gleich vier Studios haben bei Microsoft Xbox keine Zukunft mehr - und massenhaft Mitarbeiter müssen sich neue Jobs suchen. Die wochenlangen Gerüchte haben sich insoweit nun manifestiert.

Wochenlang war um bevorstehende Entlassungen und mögliche Studioschließungen bei Microsoft spekuliert worden, jetzt herrscht diesbezüglich Klarheit. Laut einem Bericht von The Verge wurde intern nun ein Memo verschickt, das über die Pläne informiert.

Satte 8 Prozent der Xbox-Angestellten werden demnach heute im Zuge einer Massenentlassung anlässlich der Restrukturierung auf die Straße gesetzt. Bis zum Ende des Fiskaljahres sollen gar bis zu 15 bis 20 Prozent der Xbox-Stellen eingespart werden, so dass noch weitere Entlassungen folgen werden. Xbox-CEO Asha Sharma spricht von 1.600 Entlassungen zum heutigen Tag, bis Ende des Fiskaljahres soll der Wert auf mindestens 3.200 eingesparte Stellen ansteigen.

Darüber hinaus steht nun auch fest, dass es für gleich vier Studios keine Zukunft bei den Xbox Game Studios mehr geben wird; diese werden abgestoßen und verkauft. Microsoft will so nach jahrelangen Problemen die Xbox-Sparte insgesamt wieder auf Kurs bringen.

Betroffen sind demnach zunächst einmal Compulsion Games und Double Fine Productions, die jedoch nicht geschlossen werden, sondern künftig wieder als unabhängige Entwicklerstudios mit eigenem Management auftreten werden. Ansonsten trifft es auch noch Ninja Theory (Senua) und Undead Labs (State of Decay 3), die an einen neuen Eigentümer verkauft werden. Mit der Entwicklung der beiden Titel geht es also weiter, veröffentlicht werden diese dann aber über neue Publisher. Final abgeschlossen sind diese Verhandlungen bis dato aber scheinbar nicht. 

Unklar ist indes noch das Schicksal eines fünften Studios, nämlich Arkane. Wie es mit diesem sowie dem in Arbeit befindlichen Actionspiel Marvel's Blade weitergeht, bleibt noch abzuwarten.

Neben Sharma hat sich auch Amy Coleman, Executive Vice President und Chief People Officer bei Microsoft geäußert: "Solche Entscheidungen sind nie leicht, und ich versichere Ihnen, dass wir ständig nach Wegen suchen, den Bedarf an Stellenstreichungen zu verringern. Wo immer es möglich ist, hat es für uns Priorität, Mitarbeitern neue Aufgaben zu übertragen, die auf die wichtigsten Ziele und größten Wachstumschancen des Unternehmens ausgerichtet sind. Im vergangenen Jahr haben wir mehr als 4.000 Mitarbeiter auf neue Positionen versetzt, darunter allein in diesem Monat weitere 500."

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