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Preview - Doom: The Dark Ages Revelations : Vorschau: Der Kettenspeer ist weit mehr als nur eine Waffe

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Seit jeher ist Doom die ultimative Power-Fantasie und auch die kommende Erweiterung Revelations bildet hier keine Ausnahme. Der erste DLC zu Doom: The Dark Ages setzt abermals auf gnadenloses Dämonenfratzengeballer und hektoliterweise vergossenes Pixelblut. Interessanterweise geht id Software aber auch einen Schritt zurück und orientiert sich ausgerechnet an Doom Eternal. Im Zuge einer ausführlichen Präsentation erfuhr ich so einiges zu den neuen Features.

Mit etwa zehn bis zwölf Stunden Spielzeit soll Doom: The Dark Ages Revelations weit mehr als ein einfacher DLC werden. Sollte die Erweiterung diese Zahlen einhalten können, ist sie tatsächlich unwesentlich kürzer als das Hauptspiel. Damit ihr nicht von Sekunde eins an zu mächtig seid, entzieht euch id Software zu Beginn erst einmal einen Großteil eurer Skills und Waffen, zudem wird der Kettenschild beschädigt.

Speerspitze der Dämonenschrecken

Natürlich handelt es sich hierbei um einen Kniff, um dem Kettenspeer eine angemessene Bühne zu bieten. Wie schon den Schild führt der Slayer ihn in der linken Hand. Als offensichtliche Funktion spießt ihr Dämonen mit ihm auf oder schleudert ihn quer durch die Arenen, wodurch er sich fast schon wie ein Scharfschützengewehr anfühlt.

Aber auch für die Fortbewegung bietet der Speer einige neue Features. Die Kette des überdimensionierten Zahnstochers nutzt ihr als Greifhaken, wie bei der guten alten Super-Schrotflinte in Doom Eternal. Ihr zieht Feinde heran, verankert sie an Ort und Stelle oder schwingt euch an entsprechenden Stellen wie Tarzan umher. In Kombination mit einem neuen Dash fühlt sich der Slayer deutlich agiler an.

Hierbei wagt das Studio natürlich eine gefährliche Gratwanderung, denn vielen Fans fiel Doom Eternal deutlich zu hektisch aus. Auch meinen alternden Reflexen kam das gemütlichere Tempo von The Dark Ages entgegen. Entsprechend gespannt bleibe ich, wie sich der DLC dann tatsächlich anfühlt.

Spannend dürften die Synergien des Speers mit anderen Waffen sein und natürlich kontert ihr mit ihnen auch bestimmte Dämonen aus. Beispielsweise soll er gegen den Hell Baron sehr effektiv sein. Generell müsst ihr beim Ballern wieder etwas mehr nachdenken.

Wir sind im Endgame

Eine Information, die Game Director Hugo Martin und Executive Producer Marty Stratton noch raushauten, erschreckte mich regelrecht: Doom: The Dark Ages Revelations bietet ein Endgame. Hier warten Arenen und andere Herausforderungen auf euch, in denen ihr Synergien und euren Skill auf die Probe stellen könnt. Wie genau diese aussehen, weiß ich selbst noch nicht. Aber wie gehabt dürft ihr die Schwierigkeit nach eurem eigenen Gusto einstellen.

Ein wenig wie simples Einzahlen auf das Nostalgie-Konto fühlt sich ein ganz spezielles Element des Endgames an. Hier findet ihr nämlich klassische Doom-Levels in moderner Optik. Das dürfte für die alten Hasen als ganz besonderes Schmankerl funktionieren. Inwieweit die Endgame-Elemente mit dem neuen Hub-Bereich verknüpft sind, muss sich ebenfalls noch zeigen. Spätestens am 7. Juli 2026 wissen wir mehr, dann erscheint Revelations schon.

Fazit

Dennis Hilla - Portraitvon Dennis Hilla
Solange Revelations nicht zu sehr wie Doom Eternal wird, steht ein fantastischer DLC ins Haus

Doom: The Dark Ages kam bei den Fans nicht ausschließlich gut an. Auf dem Papier geil gedachte Features wie das Drachenreiten entpuppten sich in der Praxis als maue Fleißaufgaben. Andererseits gefiel der Community das gemäßigtere Tempo im Vergleich zum hektischen Vorgänger Doom Eternal. Mit Revelations scheint id Software jetzt zu versuchen, eine Richtung einzuschlagen, die beide Lager zufriedenstellt. Besonders spannend ist die explizite Erwähnung eines Endgames, was für die Reihe tatsächlich eine Neuerung darstellt.

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In Kombination mit den neuen Möglichkeiten des Kettenspeeres stelle ich mir spannende Szenarien vor, um meinen Skill auf die Probe zu stellen. Die Story selbst war mir schon immer egal, soll aber natürlich auch noch weitererzählt und vertieft werden. Bei der angepeilten Spielzeit und den neuen Features kann ich mir kaum vorstellen, dass Doom: The Dark Ages Revelations schlecht wird. Lediglich welche Zielgruppe konkret ihren Spaß findet, das bleibt eine spannende Frage.

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