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News - Microsoft Xbox : Keine Einstellung von Spielen, Fokus auf große Studios und Marken

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    In einem großen Statement bestätigt die Xbox-CEO, dass keine bereits angekündigten Spiele eingestellt werden. Die Investitionen werden künftig neu ausgerichtet und fokussieren sich wohl auf die großen Marken und Studios bei Microsoft.

    Es ist ein Tag großer Einschnitte bei Microsoft! 1.600 Mitarbeiter wurden heute entlassen, noch einmal so viele sollen bis Ende des Geschäftsjahres folgen. Außerdem werden vier Studios abgestoßen und das Schicksal von Arkane ist noch ungewiss. Das alles hat Xbox-CEO Asha Sharma in einem langen Statement via Social Media thematisiert.

    Die positive Nachricht in dieser Stellungnahme: Es werden keine bereits angekündigten Spiele aus dem Xbox-Kosmos eingestellt. "Keines unserer öffentlich angekündigten First-Party-Spiele oder -Projekte wird im Zuge dieser Kürzungen eingestellt", verspricht Sharma ganz konkret. Das dürfte indes auch auf Senua und State of Decay zutreffen, die unter neuer Flagge bis zum Release weiterentwickelt werden sollen.

    Microsoft indes wird seine Investitionen künftig im größeren Stil anders verteilen. Größere Spielereihen, Marken und auch Studios dürften von der Neuausrichtung profitieren und künftig ein stärkeres Investment erwarten. Dazu zählen Activision, Bethesda, ZeniMax, Blizzard, Mojang und mehr.

    "Wir nehmen auch in anderen Geschäftsbereichen Kürzungen vor und verlagern in einigen Fällen Investitionen, um uns auf Projekte mit höherer Priorität zu konzentrieren. Der Umfang dieser Änderungen variiert je nach Bereich – betroffen sind Activision, Bethesda/ZeniMax, Blizzard, King, Mojang und die Xbox Game Studios", sagt die Xbox-CEO in diesem Kontext.

    Laut einem Bericht von Bloomberg gibt es trotzdem auch bei ZeniMax größere Auswirkungen, denn die dort angesiedelten Studios Bethesda, id Software, MachineGames und ZeniMax Online Studios sollen einer "signifikanten Überarbeitung" unterzogen werden. Damit geht auch eine größere Anzahl an Entlassungen einher.

    Der Fokus wird auf die größten Marken wie Fallout, DOOM, The Elder Scrolls und Wolfenstein verlegt. Ob damit dann auch zügigere Releases einher gehen, bleibt abzuwarten. The Elder Scrolls VI ist mittlerweile seit fast einer Dekade in Entwicklung, Fallout 4 ist schon satte 11 Jahre alt.

    Hintergrund der Einschnitte ist, dass die Xbox-Sparte laut Sharma "nicht gesund" funktioniere. Die Margen seien zwischen "3 und 10 Mal niedriger" als bei konkurrierenden Plattformbetreibern und Publishern. Das müsse sich künftig deutlich ändern!

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