Test - Logitech G Powerplay 2 : Test: Funktioniert gut, ist aber ein Downgrade
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Eine Mausmatte, mit der ihr euren Nager kabellos aufladen könnt, ist eigentlich ein tolles Gimmick. Seit acht Jahren hat Logitech sein eigenes Powerplay-System auf dem Markt. Zeit für einen Refresh in Form von Powerplay 2. Auch die neue Variante funktioniert gut, ist aber gegenüber dem Erstling in fast allen Belangen ein Downgrade und das ist sehr schade, zumal Powerplay 2 nicht deutlich billiger ist.
Eine Mausmatte, mit der ihr euren Nager kabellos mit Saft versorgen könnt, ist schon eine feine Sache. Speziell für Leute wie mich, die einfach Profi darin sind, ihren Kram ans Ladekabel zu hängen. Logitech G Powerplay, 2017 erschienen, hat das schon wunderbar gelöst und die Akkus eurer (Logitech-)Mäuse mit induktiver Aufladung direkt beim Zocken versorgt. Mit Powerplay 2 gibt es nun einen Refresh, der mit 109,99 Euro sogar etwas preiswerter zu bekommen ist als der Vorgänger.
Das System ist simpel: ihr schließt die Basis von Powerplay 2 an euren Rechner an, packt die Lademünze in eine kompatible Logitech-Maus und das war es auch schon. Die Basis, die einfach unter der eigentlichen Mausmatte liegt, ist mit 2,2mm etwas dünner geworden, dafür ist der Aufladebereich rund 15 Prozent größer. Auf diese Basis legt ihr einfach die 1,3mm dicke Mausmatte, die mit 344 x 284mm nicht so irre groß ist, und könnt munter zocken.
Schnell werden aber die traurigen Downgrades sichtbar. Das beginnt bereits damit, dass lediglich eine Mausmatte beiliegt. Bei Powerplay 1 gab es noch zwei Matten mit unterschiedlichen Oberflächen. Die recht dünne Mausmatte wirkt zudem nicht sonderlich haltbar. Immerhin, sie hält gut auf der Basis und verrutscht nicht.
Weiter geht es damit, dass das USB-Kabel an der Basis nicht abnehmbar ist. Blöd, wenn man die Matte mal kurzzeitig zur Seite legen will. Und weiter: bei Powerplay 1 hatte die Basis zusätzlich die Funktion als Wireless-Sender/-Empfänger, sodass ihr den Dongle für die Maus einsparen konntet. Nicht mal einen Passthrough, um den Dongle ans Powerplay anzuschließen, gibt es. Und sogar die RGB-Beleuchtung des Logos ist entfallen. Letztendlich bleibt tatsächlich nur noch die reine Ladefunktion und das ist sehr schade. Man kann nur hoffen, dass Logitech Maus-Bundles mit Powerplay 2 zu attraktiven Preisen in der Pipeline hat, denn 109,99 Euro nur für das kabellose Aufladen sind arg teuer.
Immerhin, das Portfolio an Mäusen, die mit Powerplay 2 nachgerüstet werden können, ist deutlich größer als noch bei der ersten Version. Folgende Logitech-Mäuse sind kompatibel und verfügen über eine Aufnahme für die Powerplay-Lademünze:
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G309
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G502 X PLUS
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G502 X LIGHTSPEED
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G502
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G703
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G903
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PRO X SUPERLIGHT 2
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PRO X SUPERLIGHT 2 DEX
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PRO X SUPERLIGHT
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PRO 2 LIGHTSPEED
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PRO Wireless
Die Ladefunktion an sich funktioniert makellos und ihr müsst euch wahrlich keine Sorgen machen, dass eurem Nager mal der Saft ausgeht. Erwähnt werden sollte, dass Logitech ein proprietäres System für das induktive Aufladen nutzt, sodass ausschließlich Logitech-Produkte kompatibel sind. Dieses Mal benötigt ihr keine Software für den Betrieb von Powerplay 2, was aber auch daran liegt, dass es schlicht keine konfigurierbaren Optionen gibt.
Greift zu, wenn...… ihr neuere Logitech-Mäuse nutzt und keine Lust mehr auf Ladekabel habt.
Spart es euch, wenn...… wenn ihr generell große Mausmatten bevorzugt.


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