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News - Judas : Verzichtet laut Ken Levine bewusst auf moderne Monetarisierung

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Bekanntermaßen werkelt Ken Levine seit geraumer Zeit an Judas. Bekanntermaßen setzt der kreative Kopf hinter Bioshock bei seinem neuen Werk auf klassische Tugenden der Spieleentwicklung. Live-Service-Elemente, Online-Zwang oder Mikrotransaktionen sollen kein Thema sein - aber warum entscheidet er sich für diesen Weg?

In einem Gespräch mit den Nightdive Studios ließ sich Ken Levine jetzt etwas in die Karten blicken und führte aus, warum er bei Judas bewusst auf moderne Monetarisierungsmechaniken verzichtet. Er wolle sich damit gegen die modernen AAA-Trends stellen, betont aber, dass es sich nicht um eine Art verklärte Nostalgie handelt.

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Ihr müsst also keine Angst vor Live-Service-Elementen, Online-Zwang oder Mikrotransaktionen haben. Vielmehr sieht Levine in den Erfolgen einiger Spiele der jüngeren Vergangenheit einen Beweis dafür, dass die Community gut gemachte und faire Singleplayer-Erlebnisse goutiert. Als Positivbeispiele für diesen Punkt nennt er Clair Obscur: Expedition 33, Baldur's Gate III und Kingdom Come: Deliverance 2.

Er sieht in dieser Herangehensweise einen großen Vorteil für die Entwicklung von Judas, nicht etwa eine Einschränkung. Da er und sein Team bei Ghost Story Games ohne wirtschaftliche Hintergedanken agieren, können sie sich ganz auf die Umsetzung ihrer kreativen Ideen fokussieren und müssten keine Kompromisse eingehen.

Allerdings betont Ken Levine auch, dass er andere Studios versteht. Schließlich müsse man Geld verdienen und Spieleentwicklung sei sehr teuer. Allerdings habe die Vergangenheit auch bewiesen, dass die Fans ehrliche Titel ohne überzogene Monetarisierungsoptionen mit guten Verkaufszahlen belohnt werden.

Interessant, was der gute Mann da von sich gibt. Bisher gibt es noch keinen Release-Termin für Judas und es gab bereits Informationen über eine schwierige Entwicklungsumgebung - ein Problem der genommenen kreativen Freiheiten?

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