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News - Grand Theft Auto VI : Pre-Order gestartet und von hitzigen Diskussionen begleitet

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Rockstar Games hat offiziell die Vorbestellungsphase für Grand Theft Auto VI eingeläutet und damit die Gaming-Welt in absolute Ekstase, aber auch in heftige Diskussionen gestürzt. Während der Release-Termin für den 19. November 2026 auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S damit zementiert scheint, sorgt die konkrete Preis- und Produktpolitik des Publishers für gespaltene Lager in der Community.

Nach monatelangen Spekulationen schlägt die Standard-Edition nun mit offiziell 79,99 Euro zu Buche, während die inhaltsstarke Ultimate Edition für 99,99 Euro über die digitalen Ladentische wandert. Damit bricht Rockstar als eines der ersten Schwergewichte die bisherige Preisschwelle und könnte ab 2027 einen neuen, teureren AAA-Standard für die gesamte Industrie etablieren.

Die Gemüter erhitzen sich dabei an verschiedenen Fronten. Ein massiver Shitstorm fegt aktuell durch die Foren, da Käufer der physischen Box-Versionen beim Auspacken leer ausgehen werden. Die Hüllen enthalten keinen physischen Datenträger, sondern lediglich einen Download-Code. Sammler fühlen sich vor den Kopf gestoßen, zumal für den stolzen Preis von knapp 80 Euro ein echter Mehrwert im Regal erwartet wurde. Offen ist derzeit noch, ob eine physische Version nachgereicht wird und Rockstar den Verzicht nur durchzieht, um Frühstarter durch Disc-Verkäufe vor dem eigentlichen Releasetermin zu verhindern. 

Parallel dazu wird die Ultimate Edition scharf kritisiert. Da diese exklusive In-Game-Shops wie Tuning-Werkstätten und Friseure beinhaltet, werfen viele Spieler Rockstar eine unfaire Zwei-Klassen-Gesellschaft und künstliche Content-Beschneidung im Singleplayer vor. 

Mit dem neuen Preis bricht Rockstar als eines der ersten Studios die erst vor wenigen Jahren etablierte 70-Dollar-Marke für normale Spiele. In den Foren herrscht große Sorge, dass GTA VI hier als Eisbrecher fungiert. Die Community ist sich sicher: Wenn die Leute für GTA klaglos 80 bis 90 Euro als Basispreis zahlen, wird diese Summe ab 2027 der neue, ungeschriebene Standard für jedes größere AAA-Spiel auf PS5 und Xbox Series X. Demgegenüber steht eine treue Fangemeinde, die den Preis angesichts von Inflation und Hunderten Stunden potenzieller Spielzeit in Vice City sowie horrenden Entwicklungskosten vehement verteidigt.

Abseits der Kosten herrscht auf technischer Ebene und beim Thema Zeitplan weiterhin nervöse Anspannung. Obwohl die Bestätigung des November-Termins den anhaltenden Gerüchten über eine Verschiebung ins Jahr 2027 vorerst den Wind aus den Segeln nimmt, bleibt die Angst vor einer kurzfristigen Verzögerung ein Dauerthema in der Community.

Gleichzeitig tobt eine hitzige Debatte über die Performance auf den aktuellen Konsolen. Da die Spielwelt im fiktiven Staat Leonida visuell neue Maßstäbe setzt, rechnen Experten fest mit einer Limitierung auf 30 Bilder pro Sekunde, was im Next-Gen-Zeitalter für viele ein KO-Kriterium darstellt. Auch die Ungewissheit über den künftigen, vom Singleplayer losgelösten Online-Modus dämpft die Vorfreude mancher Puristen, die eine fortschreitende, aggressive Monetarisierung nach dem Vorbild moderner Service-Games befürchten.

Es gibt also noch jede Menge offene Fragen und Diskussionspunkte rund um GTA 6. Mal ganz abgesehen davon, dass wir abgesehen von zwei Trailern immer noch nichts vom eigentlichen Spiel und Gameplay gesehen haben. Die Hoffnung auf einen neuen Trailer zum Vorbestellerstart hat sich jedenfalls noch nicht erfüllt. 

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