News - FBC: Firebreak : Schwache Verkäufe sorgen für Verlust und CEO-Wechsel
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Nach einem deutlichen Umsatzrückgang im dritten Quartal will Remedy Entertainment durch größere Hits und klarere Prioritäten wieder profitabel werden.
Der finnische Entwickler Remedy Entertainment, bekannt für Spiele wie Alan Wake und Control, hat in seinem aktuellen Quartalsbericht deutliche Verluste offengelegt. Das Studio verzeichnete im dritten Quartal 2025 einen Umsatzrückgang um rund 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und rutschte tief in die roten Zahlen. Grund dafür seien laut dem Unternehmen vor allem enttäuschende Ergebnisse des Projekts FBC: Firebreak. Dennoch zeigt sich Remedy zuversichtlich, bald wieder auf Kurs zu kommen.
Konkret meldet Remedy für das Quartal bis Ende September einen Umsatz von etwa 12,2 Millionen Euro, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch rund 17,9 Millionen Euro erzielt wurden. Das operative Ergebnis fiel mit einem Verlust von 16,4 Millionen Euro deutlich schlechter aus als erwartet. Ein großer Teil dieses Verlusts geht auf eine Abschreibung in Höhe von 14,9 Millionen Euro zurück, die mit FBC: Firebreak zusammenhängt, das die internen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Remedy stellte klar, dass das Spiel technisch stabil und abgeschlossen sei, jedoch hinter den angestrebten Verkaufszahlen blieb.
Neben Firebreak verweist das Unternehmen auch auf allgemein gestiegene Entwicklungskosten und die hohe Konkurrenz im Premium-Segment. Dennoch habe man Fortschritte bei anderen Projekten gemacht, die künftig wieder für positive Impulse sorgen sollen. Dazu gehören unter anderem die Remakes von Max Payne 1 & 2, die gemeinsam mit Rockstar Games entstehen, sowie ein neues, bislang unangekündigtes Spiel. Auch die Fortsetzung von Control befindet sich weiterhin in Entwicklung.
Im Zuge der Neuausrichtung kam es zu einem Führungswechsel: Firmenmitgründer Markus Mäki übernimmt vorübergehend die Rolle des CEO von Tero Virtala, der das Unternehmen verlässt. Mäki betonte in einem Statement, dass Remedy künftig gezielter in Projekte investieren werde, die sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich stark sind. Durch eine klarere Fokussierung auf ausgewählte Marken, eine schlankere Produktionsstruktur und stärkere Selbstveröffentlichung will Remedy langfristig wieder in die Gewinnzone zurückkehren.
Die kommunizierte Roadmap von FBC: Firebreak soll trotz Umverteilung von Ressourcen auf jeden Fall noch umgesetzt werden, wie es danach mit dem Titel weitergeht, bleibt abzuwarten.

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