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News - Fairgame$ : Studiogründerin Raymond nimmt plötzlich ihren Hut

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Die Kult-Entwicklerin Jade Raymond hat das von ihr gegründete PlayStation-Studio Haven Studios unerwartet verlassen.

Jade Raymond ist in der Videospielbranche ein durchaus prominenter Name. Sie zählt zu den profiliertesten Entwicklerinnen und hat schon bei zahlreichen großen Unternehmen gewerkelt, darunter Electronic Arts, Ubisoft und zuletzt Sony. Dabei hatte sie es mit etlichen ganz großen Spielereihen wie Assassin's Creed, Far Cry oder Star Wars: Battlefront II zu tun.

Dementsprechend groß waren die Hoffnungen bei Sony als Raymond die Haven Studios als First-Party-Studio mitgründete und sich dort fortan des kommenden Actionspiels Fairgame$ widmete. Dieses Kapitel wird jetzt jedoch zugeschlagen, denn plötzlich und zumindest in der Öffentlichkeit ziemlich unerwartet hat Jade Raymond ihren Hut beim Entwickler genommen.

Nach der Gründung des Studios in 2021 hat Raymond die Haven Studios nun verlassen, ohne dass die Hintergründe öffentlich bekannt geworden wären. Laut einem Bericht von Bloomberg unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle, gebe es hinter den Kulissen jedoch Bedenken bezüglich des Shooters Fairgame$, der offenbar nicht ganz so vorwärts kommt wie geplant. Das wiederum könnte ein Grund für das nun erfolgte Stühlerücken sein.

Seitens Sony PlayStation gab es zwar ein kurzes offizielles Statement, dieses bringt aber auch nicht mehr Licht ins Dunkel. Man bedanke sich bei Raymond und bezeichnete die Kult-Entwicklerin als "unglaublichen Partner und visionäre Kraft bei der Gründung der Haven Studios". Man sei ihr für ihre Führung dankbar und wünsche ihr nur das Beste für ihr nächstes Kapitel.

Die Haven Studios bleiben losgelöst davon weiter bestehen und weiter zu Sony PlayStation zugehörigt; Sony will das Studio auf dem weiteren Weg auch entsprechend weiter unterstützen. Bis wann mit einem Release von Fairgame$, einem Multiplayer-Shooter, der am ehesten mit The Finals vergleichbar sein und auf ein Live-Service-Modell setzen soll, zu rechnen ist, ist nicht bekannt.

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