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Preview - Doom Eternal : Ein Shooter wie ein Heavy-Metal-Song

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Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Kompromisslos oldschool und doch hochmodern

„Ich wär‘ gerne länger geblieben. Ich glaub‘, wir haben Geschichte geschrieben“, sang Rainald Grebe über die 90er, und auch wenn er dabei Videospiele nicht explizit erwähnt, gilt das Gesagte auch und im Besonderen für sie. Mit dem Reboot von Doom setzte Id Software vor 3 Jahren nicht nur demjenigen Spiel ein Denkmal, mit dem sie die 90er Jahre prägten wie kein anderes, sondern erschufen eine einzigartige Mischung aus simpler Retro-Ballerei und auf gewitzte Weise modern gedachter Neuinterpretation.

Doom Eternal fährt diese Linie konsequent fort und das so kompromisslos und wagemutig, dass es selbst vor einem Anachronismus wie Jump-n-Run-Passagen nicht zurückschreckt, die aus gutem Grund heutzutage kein Entwickler mehr in Ego-Perspektive inszeniert, weil sie eigentlich nerven wie Sau. Doch Id Software scheint sich das Pfeifen auf Regeln zur Regel gemacht zu haben und bewusst Grenzen zu überschreiten, einfach weil sie es können.

Doom Eternal ist Action wie ein Heavy-Metal-Song: laut, schnell, böse, im ersten Moment eintönig und simpel, aber im zweiten handwerklich raffiniert ausgearbeitet und geradezu körperlich mitreißend. So stumpfsinnig es auf den ersten Blick wirken mag, so schlau ist es in Wirklichkeit. Die 90er Jahre sind noch lange nicht vorbei ...

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