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Test - Assassin‘s Creed: The Rebel Collection : Test: Endlich Black Flag für Switch! Und Rogue auch

  • NSw
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Greift zu, wenn...

… ihr bislang nur Nintendo-Konsolen besaßt und endlich auch mal ein Assassin‘s Creed spielen wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr Black Flag schon auf einer anderen Konsole besitzt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Liebe Nintendo-Fans, jetzt könnt ihr endlich mal ein „richtiges Spiel“ spielen!

Nicht böse sein, liebe Nintendo-Fans, ist doch nur Spaß ;) Jedoch: Wer bislang ausschließlich den Konsolen von Big N und deren Spielen die Treue hielt, der bekommt mit der Assassin‘s Creed: Rebel Collection die ideale Gelegenheit zu einem Abstecher auf einen bislang ungekannten Ast im Stammbaum der Spielegeschichte. Assassin‘s Creed IV: Black Flag galt vor sechs Jahren als der größte, schönste und beste Teil der Serie und ist auch heute noch spielenswert. Die trickreichen Schleichsandkästen zwischen karibischen Bananenplantagen und Piratensiedlungen, die pompösen Seeschlachten und die riesige Spielwelt mit ihrer unersättlichen Menge an Betätigungen: Black Flag bildete seinerzeit das kompletteste Assassin‘s Creed und zweifellos einen Höhepunkt innerhalb der Serienchronolgie.

Dennoch erstaunt in der Rückschau, wie schlecht die Serie nach dem Reboot durch Origins in vielerlei Hinsicht gealtert ist. Die erschlagende Menge an Sammelkram zeugt geradezu von verzweifelter Einfallslosigkeit, das alte Kampfsystem macht einen regelrecht drollig-plumpen Eindruck, und selbst die Steuerung, die regelmäßig ihren eigenen störrischen Kopf durchsetzt, wirkt nicht mehr ganz zeitgemäß. Switch-Fans, die dieser Tage mit der Rebel Collection das erste Mal in die Serie reinschnuppern, sollten sich stets bewusst sein, dass sie damit kein aktuelles Spiel mehr spielen.

… was einem beim Anblick der Grafik aber ohnehin ständig vor Augen geführt wird. Zwar fällt die Karibik von Black Flag für Switch-Verhältnisse wunderbar malerisch und knackig detailliert aus, sie demonstriert aber auch einmal mehr augenfällig, dass die Switch ihrer Berufung im Stil und nicht im Fotorealismus zu folgen hat. Trotz des fortgeschrittenen Alters des Spiels kommt die Hardware zudem nicht ohne deutlich wahrnehmbares Ruckeln und Stottern aus.

>> Ein Muss für Fans: 10 Dinge, die du noch nicht über die Assassin's-Creed-Reihe wusstest

Der Vollständigkeit halber seien an dieser Stelle noch die weiteren Inhalte der Rebel Collection erwähnt, allen voran der Nachfolger Rogue (Test: Assassin‘s Creed Rogue Remastered), der nochmal ziemlich genau das gleiche an Inhalt und Umfang bietet wie sein Vorgänger und diesem damit auch qualitativ ebenbürtig ist. Ob man aber nach 50-60 Stunden mit Black Flag gleich nochmal genauso viel vom mehr oder weniger Gleichen braucht, darf jeder für sich selbst entscheiden. Switch-Spieler bekommen jedenfalls mit der Rebel Collection die volle Dröhnung Assassin‘s Creed und damit mehr als genug Unterwegsfutter für eine komplette Weltreise. Dann mal: gute Fahrt allerseits!

Überblick

Pro

  • Black Flag, Rogue, Freedom Cry und mehr: die volle Dröhnung
  • das damals größte, schönste und beste Assassin‘s Creed
  • riesige Spielwelt voller Betätigungen
  • detailreiche Switch-Grafik

Contra

  • im direkten Vergleich mit den neueren Teilen nicht mehr in jederlei Hinsicht zeitgemäß
  • Grafik unverkennbar Last-Gen mit dennoch gelegentlichen Rucklern

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