News - Wreckreation : Entwicklerstudio macht kurz nach Release dicht
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Three Fields Entertainment, das britische Studio, das aus ehemaligen Köpfen der Burnout‑Reihe hervorging, steht vor der Schließung. Der komplette Entwicklerstab wurde auf Redundancy‑Notice gesetzt, das britische Äquivalent zu Massenentlassungen. Grund dafür sind die enttäuschenden Einnahmen des kürzlich veröffentlichten Arcade‑Racers Wreckreation.
Was als ambitioniertes Comeback einiger früherer Burnout-Entwickler begann, nämlich ein offenes Arcade‑Racing mit Editor, kreativ und robust wie früher, entwickelt sich für Three Fields Entertainment zu einer bitteren Realität. Weniger als zwei Monate nach Release von Wreckreation hat die Studioführung das Ende des Unternehmens angekündigt.
CEO Fiona Sperry bezeichnete die Schließung als "unglaublich schmerzhaft", aber notwendig: Als unabhängiges Studio sehe man für absehbare Zeit keine Einnahmen aus dem Spiel. Sämtliche Entwicklungen des Jahres sowie der gesamte Post‑Launch‑Content wurden aus eigener Tasche finanziert, ohne Rückendeckung durch Publisher THQ Nordic.
Die Mitarbeiter wurden offiziell informiert, das Studio auf Redundancy‑Notice gesetzt. Ursprünglich waren zahlreiche Erweiterungen für Wreckreation geplant, darunter neue Spielmodi und größere urbane Areale. Sperry veröffentlichte sogar ein Video mit neuen Inhalten in der Hoffnung, Investoren oder Publisher zu finden, die dem Projekt neues Leben einhauchen könnten.
Trotz der düsteren Aussichten soll noch ein letztes Update erscheinen: ein Crossplay‑Patch vor Weihnachten, finanziert aus eigener Tasche als Dank an die Community und letzte Geste der Entwickler. Die Reaktionen der Fans fallen gemischt aus – Mitgefühl für das Team einerseits, Frust über ein Projekt, das nie richtig startete, andererseits. Kritiker bemängeln, dass Wreckreation zwar ambitioniert war, aber in Sachen Gameplay und Technik nie das Niveau alter Burnout‑Spiele erreichte.


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