Schon sehr gut, aber das geht noch besserKeine Frage, Transport Fever 2 ist bereits im jetzigen Zustand ein Knüller. Komplex aufgebaut, größtenteils logisch, mit viel gestalterischem Freiraum versehen und auch noch grafisch hübsch aufbereitet. Egal ob ihr den wirtschaftlichen Aspekt zu schätzen wisst oder einfach nur schöne Verkehrsnetze bauen wollt, hier findet ihr alles, was das Herz begehrt. Es macht bereits Spaß, einfach nur ganz nah an ein Szenario heranzuzoomen und zu beobachten, wie Züge aus dem Bahnhöfen rollen und Städte heranwachsen.
Den Games Award haben sich die Macher bei Urban Games also allemal verdient. Das soll aber nicht heißen, dass es keinen Verbesserungsbedarf gäbe. Gerade weil der Anspruch dieser Simulation so hoch ist, fehlt es umso schmerzlicher an brauchbaren (und vor allem lückenlosen) Einstiegshilfen. Ein paar zusätzliche Tooltipps, die Steuerung und Menüsystem aufschlüsseln, täten dem Spiel genauso gut, wie ein dediziertes Tutorial für die wirtschaftlichen Zusammenhänge.
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In allen anderen Belangen schießt Transport Fever 2 über alle Anforderungen hinaus. Nach der zugegebenermaßen harten Einstiegsphase bin ich von diesem Spiel verschluckt worden. Es geht um einen Zeitfresser der Marke Beziehungskiller, und zwar vom allerfeinsten. Allein die gestalterischen Möglichkeiten abseits des laufenden Spiels sind so mannigfaltig, dass man damit Tage und Wochen verbringen kann. Viele Einzelheiten, die Fans am Vorgänger kritisierten, wurden gewissenhaft ausgebügelt. Solltet ihr euch von ein wenig selbständiger Fummelei im Spielsystem nicht abschrecken lassen, dann greift zu!
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