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Red Dead Redemption 2: Wo bleibt das Next-Gen-Update?

Red Dead Redemption 2 haucht dem Wilden Westen jede Menge Leben ein. Nie war der Wilde Westen auf Spielkonsolen detailreicher zu bestaunen als in RDR2. Einziges Manko: Auf PS5 und Xbox flimmert der Open-World-Western nach wie vor mit 30 FPS über den Bildschirm. Und das, obwohl die Spielkonsolen deutlich mehr herausholen könnten. Was ist los bei Rockstar Games? Warum gab es noch keinen Patch für die „Next Gen“?

Bild von Romy Topf auf Pixabay

Was ist Red Dead Redemption 2 für ein Spiel?

Red Dead Redemption 2 ist ein Open-World-Action-Adventure im Wilden Westen. Berichten zufolge hat sich RDR2 bis heute mehr als 67 Millionen Mal verkauft. Damit hat sich der virtuelle Western in den Top 10 der meistverkauften Videospiele aller Zeiten verewigt.

Spieler schlüpfen in die Rolle von Arthur Morgan, der als Outlaw allerlei Verbrechen begeht, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Im Rahmen der Haupthandlung gilt es, allerlei Missionen zu absolvieren. Tiere und Nicht-Spieler-Charaktere haben eigenständige Routinen. Morgan jagt und zerlegt Tiere, sammelt Pflanzen, stellt Munition her und beschafft sich in den Städten neue Ausrüstung.

Teil der Nebenaktivitäten sind abermals Poker und Blackjack, die Kurzweil versprechen. Ebenso kehrt Five Finger Fillet aus dem ersten Serienteil zurück. Mit einem Messer gilt es, zwischen die Finger einer gespreizten Hand zu stechen. Neu ist Domino, ein Legespiel, bei dem Spieler Steine mit gleichen Augenzahlen nebeneinander ablegen.

An der richtigen Strategie für Poker und Blackjack können Spieler in Echtgeld Casinos in Österreich feilen. Blackjack hat eine einfach zu befolgende Basisstrategie, die den rechnerischen Vorteil der Spielbank auf ein Minimum reduziert. Poker ist wesentlich komplexer, vor allem, was Partien gegen echte Gegner anbelangt. Anfänger sollten sich zuerst die Reihenfolge der Hände merken und vorsichtig spielen. Von waghalsigen Bluffs ist zu Beginn abzuraten.

Fehlanzeige: Remaster oder 60-FPS-Patch für RDR2

Obwohl Red Dead Redemption 2 eines der erfolgreichsten Videospiele ist, lässt ein Remaster des 2018 erschienen Western-Adventures bis heute auf sich warten. Selbst ein 60-FPS-Patch für PS5 und Xbox Series X wurde nie veröffentlicht. Zahllose andere Entwickler haben bei Spielen, die noch für die PS4 und Xbox One herauskamen, neue Versionen für die 2020 ausgelieferten Next-Gen-Konsolen nachgereicht. Auf diese Weise generieren die Hersteller häufig zusätzliche Einnahmen, weil ältere Titel abermals thematisiert werden.

Immer wieder werden Gerüchte laut, dass eine Remastered-Version zu Red Dead Redemption 2 kurz vor der Ankündigung steht. Ende 2020 tauchte bei Amazon die Produktbeschreibung einer „Outlaws Collection“ auf, die allerdings gefälscht war. 2024 ließ ein angeblich geleakter Trailer vermuten, dass eine PS5- und Series-X-Version in den Startlöchern stünde. Wieder und wieder haben sich diese Gerüchte als Enten entpuppt. Offensichtlich haben ein paar gewitzte Online-Outlaws Spaß daran, mit den Hoffnungen wartender Fans zu spielen.

Da Red Dead Redemption 2 nach wie vor eine bildschöne Grafik zur Schau stellt, wünschen sich viele Fans gar keine aufwendige Neufassung. Mit einem einfachen 60-FPS-Patch würden sich die meisten Spieler zufriedengeben.

Auf modifizierten Konsolen läuft RDR2 mit 60 FPS

Tests haben bereits bestätigt, was Spieler längst vermuten haben: Grundsätzlich sind die aktuellen Spielkonsolen problemlos in der Lage, die Western-Spielwelt flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen. Auf modifizierten Konsolen gelang es technisch versierten Spielern, die Bildrate zu entsperren. Prompt lief Red Dead Redemption 2 butterweich mit der doppelten Anzahl Frames.

Nicht auszuschließen ist, dass hohe Bildfrequenzen zu technischen Problemen führen könnten. Allerdings läuft RDR2 auf dem PC – ausreichend leistungsfähige Hardware vorausgesetzt – anstandslos mit 60 FPS. Mehr als 60 Frames zuzulassen, bringt aber tatsächlich Spielmechaniken durcheinander. So haben User 2019 schon kurz nach der Veröffentlichung auf Windows-Geräten herausgefunden, dass sich die Gesundheitsleiste bei allzu vielen Bildern pro Sekunde schneller entleert. Auch das Pferd muss sich häufiger vom Galopp erholen.

Denkbar ist also, dass Rockstar intern ausbaldowert, wie sich diese Probleme ausmerzen lassen. Erst wenn keine derartigen Bugs auftreten, könnte der Publisher willens sein, eine neue Version herauszubringen.

Kritik an der GTA-Trilogie könnte verantwortlich sein

Auf diese Lesart deutet auch die Definitive Edition von Grand Theft Auto: The Trilogy hin, die 2021 drei Serienteile der GTA-Reihe modernisiert hat. Oder modernisieren sollte. Denn: Sowohl Spieler als auch Fachpresse kritisierten den technisch katastrophalen Zustand scharf. Da Rockstar parallel die alten Versionen der Spiele aus den Online-Stores entfernte und für die angebliche Definitive Edition den Vollpreis verlangte, war die Wut der Spieler sicher berechtigt.

Rockstar Games besserte in den Folgejahren nach. Selbst Ende 2024 erschien ein neues Update, welches insbesondere grafische Ungereimtheiten ausbesserte.

Berichten aus dem Jahr 2022 zufolge hat sich Rockstar vor allem wegen der vernichtenden Kritik am GTA-Remaster veranlasst gesehen, Pläne für Remastered-Versionen zu GTA IV und Teil eins der Red-Dead-Redemption-Reihe vorerst aufzugeben. 2023 folgte dann aber doch ein neuerlicher Release des ersten Serienablegers. Und tatsächlich ist Red Dead Redemption auf modernen Spielkonsolen seitdem mit 60 FPS spielbar.

Next-Gen-Update für RDR2 nicht wahrscheinlich

Wer alle Informationen zusammenträgt, muss zum Schluss kommen, dass Rockstar Games wohl keinen Next-Gen-Patch für Red Dead Redemption 2 bereitstellen wird. Wahrscheinlicher ist, dass ein Remaster kommt, für das Spieler tief in die Tasche greifen müssen. Wann es allerdings so weit ist, bleibt abzuwarten. Vorerst dürfte der Fokus auf GTA VI liegen, dessen Release für Ende 2025 angedacht ist.