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Match 3 Spiele, Cluster und der Glücksfaktor: Große Nähe zwischen Casual Games und Slots

Wer kennt sie nicht, die kunterbunten Spiele, wo gleichfarbige Steinchen eine Reihe oder einen Klumpen bilden, um dann vom Spielfeld zu verschwinden und Platz für neue zu machen? Match 3 Spiele wie Candy Crush oder Fishdom erfreuen sich extrem großer Beliebtheit. Sie sind unkompliziert, meist kostenlos und helfen dabei, nach einem stressigen Tag einfach mal abzuschalten, statt noch groß rechnen oder strategisch planen zu müssen.

Bildquelle: PxHere

Viele solche Casual Games, also Gelegenheitsspiele, für PC oder Handy sind bewusst einfach gestaltet. Sie sind selbsterklärend und intuitiv. Man weiß also sofort, was man zu tun hat, selbst wenn man das Spiel noch nie vorher gespielt hat. Tatsächlich spielen Zufall und Glück bei solchen Spielen eine erhebliche Rolle. Nicht nur deswegen haben sie auch erstaunliche Schnittmengen mit modernen Online-Spielautomaten.

Das Match-3-Prinzip bei Spielautomaten

Man könnte fast schon sagen, dass Spielautomaten überhaupt der Ursprung des Match-3-Prinzips sind. Schon bei den allerersten rein mechanischen Geräten ging es darum, drei gleiche Symbole in einer Reihe erscheinen zu lassen. Das waren typischerweise Früchte-Symbole, das BAR-Symbol, Glocken oder Siebenen.

Bei den ersten Geldspielgeräten mit echten mechanischen Walzen gab es meistens nur eine oder drei Reihen und entsprechend wenige Gewinnwege. Später kamen dann eine vierte und eine fünfte Walze hinzu, was mehrere Gewinnkombinationen ermöglichte. Dennoch blieb die magische Drei die Mindestanforderung, um mit gleichen Symbolen zu gewinnen.

In modernen Handy-Spielen, die eigentlich nichts mit Glücksspielen zu tun haben, taucht dieses Prinzip immer wieder auf. Es müssen mindestens drei gleiche Symbole aneinandergrenzen, damit das Spiel weitergeht. Je mehr gleiche Symbole, desto besser, genau so wie bei Spielautomaten.

Das Grundprinzip findet sich auch heute in modernen Online-Slots wieder. Auch hier geht es immer um gleiche Symbole, die in bestimmter Anreihung auftauchen müssen, um einen Gewinn auszulösen. 

Wer moderne Slots spielen möchte, für den bietet ein legales Online Casino Novoline Slots und viele andere Spielautomaten. Dort gibt es sowohl die ganz klassischen 3-Walzen-Slots als auch moderne Automaten, die teils sogar noch mehr mit Match-3-Spielen gemeinsam haben. 

Cluster Pays statt Gewinnlinien

Während klassische Slots lange über feste Gewinnlinien funktionierten, arbeiten moderne Automaten mit deutlich flexibleren Systemen. Bei Cluster-Slots zählt nicht mehr die Linie von links nach rechts, sondern die Anordnung gleicher Symbole im gesamten Spielfeld.

Ein Gewinn entsteht, wenn eine bestimmte Mindestanzahl identischer Symbole direkt miteinander verbunden ist. Das kann waagerecht oder senkrecht sein. Diagonale Verbindungen zählen je nach Spielregel meist nicht.

Dadurch verändert sich das Spielgefühl deutlich. Der Blick richtet sich nicht mehr auf einzelne Linien, sondern auf das gesamte Raster. Statt drei gleicher Symbole auf einer Gewinnlinie braucht es zum Beispiel fünf, acht oder zehn gleiche Symbole, die zusammenhängend auf dem Spielfeld liegen.

Je größer der Cluster, desto höher fällt der virtuelle Gewinn aus. Genau dieses Prinzip ist aus vielen Gelegenheitsspielen bekannt, bei denen farbige Steine, Edelsteine oder andere Symbole entfernt werden, sobald sie eine passende Gruppe bilden.

Kaskaden und XXL-Formate

Eng damit verbunden sind Kaskaden. Nach einem Gewinn bleiben die Symbole nicht einfach stehen. Die gewinnenden Symbole verschwinden und von oben fallen neue Symbole nach. Dadurch kann direkt die nächste Kombination entstehen, ohne dass der Spieler erneut dreht. Eine einzige Runde kann sich dadurch über mehrere Gewinnfolgen ziehen.

Einige Slots verbinden Kaskaden zusätzlich mit Multiplikatoren, die nach jeder weiteren Kaskade steigen. Dadurch entsteht ein deutlich dynamischeres Spiel als bei klassischen Walzenautomaten.

XXL-Formate gehen noch einen Schritt weiter. Hier ist das Spielfeld größer als bei traditionellen Slots mit fünf Walzen und drei Reihen. Manche Spiele arbeiten mit sechs, sieben oder noch mehr Walzen, andere mit besonders hohen Rastern oder Symbolsystemen, die sich während der Runde verändern.

Bei Megaways-Slots wechselt beispielsweise die Anzahl der Symbole pro Walze bei jedem Spin. Dadurch entstehen immer wieder neue Gewinnwege, statt einer festen Anzahl an Linien. Diese Mechaniken greifen dieselben Grundreize auf wie moderne Casual Games.

Gleiche Symbole werden erkannt, Gruppen gebildet, Kettenreaktionen ausgelöst und durch nachfallende Elemente neue Kombinationen erzeugt. Der Unterschied liegt darin, dass diese Abläufe bei Slots an Einsatz, RTP, Volatilität und Gewinnberechnung gekoppelt sind.

Die Rolle des Glücks bei Slots und Match-3-Spielen

Neben den offensichtlichen Gemeinsamkeiten bei Symbolen, Clustern und Kaskaden teilen Spielautomaten und Match-3-Spiele noch eine weitere zentrale Eigenschaft: den Zufallsfaktor. In beiden Genres entscheidet nicht ausschließlich der Spieler selbst über den Verlauf einer Runde. Stattdessen spielt Glück eine entscheidende Rolle.

Dadurch entstehen Spannung, Überraschungsmomente und das Gefühl, dass jederzeit etwas Unerwartetes passieren kann. Bei modernen Spielautomaten wird dieser Zufall durch einen sogenannten RNG gesteuert. Die Abkürzung steht für Random Number Generator, also Zufallszahlengenerator.

Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der permanent neue Zahlenfolgen erzeugt. Jede einzelne Zahl steht für eine bestimmte Symbolkombination oder ein konkretes Ergebnis auf den Walzen.

Der RNG läuft dauerhaft im Hintergrund weiter, vollkommen unabhängig davon, wann ein Spieler den Spin-Button drückt. Jede Runde ist dadurch ein vollständig neues Ereignis. Frühere Gewinne oder Verluste beeinflussen spätere Spins nicht.

Deswegen besitzt theoretisch jeder einzelne Spin dieselben mathematischen Chancen wie der vorherige. Damit diese Systeme fair funktionieren, werden sie bei legalen Echtgeld-Slots regelmäßig geprüft und zertifiziert.

Externe Testlabore kontrollieren unter anderem, ob die Zufallsverteilung tatsächlich zufällig arbeitet und ob die angegebenen Auszahlungsquoten korrekt eingehalten werden. Manipulationen einzelner Spielergebnisse wären ansonsten problemlos möglich.

Auch bei Match-3-Spielen entscheidet ein Algorithmus darüber, welche neuen Symbole nachrücken und welche Kombinationen überhaupt entstehen können. Dieses System funktioniert allerdings etwas anders als bei klassischen Spielautomaten.

Anderer Gewinn-Algorithmus bei Match-3 Casual Games

Bei Match-3-Spielen funktioniert der Zufall anders als bei klassischen Slots. Zwar entscheidet auch hier ein Algorithmus darüber, welche Symbole nachrücken, welche Farben erscheinen und welche Kombinationen überhaupt möglich sind. Der Zweck dahinter ist aber ein anderer. Es geht um Spielbindung, Fortschritt und Motivation.

Das merkt man besonders bei schweren Levels. In den ersten Versuchen sind sie häufig kaum lösbar. Die passenden Steine erscheinen nicht, wichtige Sondersteine entstehen im falschen Moment und kurz vor dem Ziel fehlen plötzlich nur noch ein oder zwei Züge.

Genau an dieser Stelle bieten viele Spiele Zusatzbewegungen, Booster oder andere kleine Hilfen gegen einen In-App-Kauf an. Wer hingegen hartnäckig bleibt und dasselbe Level ohne gekauften Booster immer wieder spielt, erlebt irgendwann plötzlich den gegenteiligen Effekt. 

Nach vielen verlorenen Runden kommt man zunächst wieder sehr knapp an den Gewinn und dann kommt plötzlich die eine Runde, wo einfach alles perfekt fällt und man die Runde gewinnt, obwohl sogar noch Züge übrig sind.

Auch dieser Effekt wird von den Spielemachern sehr bewusst in den Algorithmus eingebaut. Match-3-Spiele müssen die Spieler nämlich zwar fordern, dürfen sie aber nicht dauerhaft frustrieren. Ein zu schweres Level kann kurzfristig Käufe anregen.

Bleibt der Erfolg aber zu lange aus, steigt das Risiko, dass Nutzer die App schließen und nicht wieder öffnen. Deshalb arbeiten viele Casual Games mit dynamischer Schwierigkeit, die Frust und Erfolgserlebnis gezielt austariert.

Der Glücksfaktor ist also auch hier zentral. Er dient jedoch nicht der Berechnung echter Gewinne, sondern der Steuerung des Spielgefühls. Das Spiel soll schwer genug sein, um spannend zu bleiben und gleichzeitig genau im richtigen Moment wieder machbar wirken.