Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Test - Sonos Playbase : Klangstarkes Sounddeck

  • PC
  • PS4
  • One
  • Mob
Von  |  |  | Kommentieren

Natürlich ist die Sonos Playbase kein reines Gaming-Produkt. Aber warum nicht mal über den Tellerrand schauen, schließlich möchtet ihr doch beim Zocken mit PS4 oder Xbox One an der heimischen Glotze ordentlich Wumms bei Battlefield & Co. haben. Wenn man dann mit der Soundanlage auch noch gepflegt Filme schauen oder der Musik lauschen kann, umso besser. Die Sonos Playbase ist mit 799 Euro nicht gerade die günstigste Lösung, dafür aber platzsparend und als Basis für 5.1-Systeme oder Multiroom-Ausstattung geeignet.

Sonos hat sich jedenfalls einiges einfallen lassen, um möglichst viel akustische Leistung auf kleinen Raum zu quetschen. Die Sonos Playbase richtet sich vor allem an diejenigen, die ihren Fernseher nicht an die Wand getackert haben, sondern brav auf den TV-Schrank stellen – laut eigenen Aussagen des Herstellers eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent. Somit ist die Playbase vor allem eine Alternative zur hauseigenen Playbar, die von der Ausstattung her durchaus ähnlich ausgelegt ist.

Dementsprechend besteht die Playbase aus einem flachen, robusten Gehäuse aus Polycarbonat und Glas, das ohne Probleme TV-Geräte mit bis zu 35 kg Gewicht stemmen kann. Die Abmessungen des 8,6 kg schweren Klotzes sind mit 58 x 720 x 380 mm überaus übersichtlich ausgefallen. Speziell bei Fernsehgeräten, die außen mit Standfüßen versehen sind, sollte man allerdings kurz mal den Zollstock zücken, bevor man sich eine Playbase zulegt. 58 mm Höhe sind zwar wenig, aber man will ja unliebsame Überraschungen beim Aufbau vermeiden.

TOSLINK statt HDMI

Der Aufbau und das Anschließen gehen relativ simpel vonstatten, setzen allerdings ein Tablet oder Smartphone voraus, das die entsprechende Sonos-App unterstützt. Die Playbase verfügt über genau drei Anschlüsse: Strom, Ethernet und optisches TOSLINK. Der Ethernet-Anschluss ist im Grunde nur als Option gedacht, wenn euer heimisches WLAN nicht stabil genug ist. HDMI oder HDMI ARC ist nicht vorhanden, womit auch gleich klar ist, dass die Playbase keine Basis für ein Surround-System mit fortgeschrittenen Formaten ist.

Wer möchte, kann sich daraus zwar ein 5.1-System mit Dolby Surround basteln, indem man noch einen Sonos SUB und zwei Play:1 anschließt. DD+, Dolby Atmos oder DTS kommen allerdings nicht infrage. Zudem solltet ihr darauf achten, dass euer Fernseher in der Lage ist, Dolby Digital über den optischen Ausgang auszugeben. Gerade ältere Geräte schaffen da nur Stereo. Primär ist die Playbase also eher als platzsparendes Stereosystem für kleine und mittlere Räume gedacht.

Für das Anschließen gibt es im Grunde zwei Alternativen. Entweder ihr klemmt eure Klangquellen an eure Glotze und schubst den Klang via TOSLINK an die Playbase oder ihr nutzt einen HDMI-Switch mit TOSLINK-Ausgang, wenn ihr keinen armdicken Strang HDMI-Kabel hinter dem Fernseher haben wollt. Wer möchte, kann natürlich auch andere Geräte via TOSLINK direkt mit der Playbase verbinden. Wir haben das mit einer Xbox One ausprobiert und hatten keine Probleme damit.

Simple Einrichtung dank App

Bei der Einrichtung werdet ihr mit der Sonos-App Schritt für Schritt durch einen Installionsprozess geleitet. Die App ist via AppStore, Google Play und Amazon Apps kostenlos erhältlich. Das geht kinderleicht und ist binnen wenigen Minuten erledigt. Hierbei werden unter anderem auch eure WLAN-Zugänge an die Playbase übertragen, sodass das Gerät nach der Einrichtung direkt mit eurem Netzwerk verbunden ist. Ein WLAN-Router muss natürlich entsprechend vorhanden sein.

BlueTooth ist übrigens nicht vorgesehen. Aufgrund der Nutzbarkeit als Multiroom-Basis mit weiteren Speakern sieht Sonos die 2,4-GHz-WiFi-Verbindung als alltagstauglicher an, zumal ihr so von einem Tablet oder Smartphone aus mehrere Räume mit unterschiedlichen Klängen füttern könnt – es gibt quasi für jeden Raum ein Nutzungsprofil. Die Steuerung via App sorgt zudem dafür, dass die Bedienelemente direkt an der Playbase eher minimalistisch sind. Die Touch-Countrol an der Frontseite steuert die Lautstärke, überdies könnt ihr Musik starten und stoppen oder per Swipe vor- und zurückspringen.

Praktisch: In einem weiteren Installationsschritt habt ihr die Möglichkeit, eine beliebige Infrarotfernbedienung auf die Playbase zu kalibrieren, sodass ihr Lautstärkeregelung oder Stummschaltung damit vornehmen könnt. Wir haben das mit einer TV-Fernbedienung sowie einer Remote Control eines anderes Soundsystems ausprobiert, auch hierbei gab es keine Probleme. Was ihr nicht von Beginn an einrichtet, kann jederzeit später nachgeholt werden.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel