News - PlayStation 5 : Preisschock in Asien: Sony erhöht die Tarife für PS5 und Zubehör massiv
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Wer in Südkorea oder Südostasien aktuell mit dem Kauf einer PlayStation 5 liebäugelt, muss ab dem 1. Mai 2026 deutlich tiefer in die Tasche greifen. Sony Interactive Entertainment hat angekündigt, dass die Regionen die neuesten Ziele einer globalen Welle von Preiserhöhungen sind. Während Spieler in Europa und den USA bereits seit dem 2. April mit höheren Preisen leben müssen, trifft es den asiatischen Markt nun besonders hart. Teilweise steigen die Kosten für die Hardware um über vierzig Prozent an, was in der Community für hitzige Diskussionen über die Preispolitik des Herstellers sorgt.
Die neuen Preise betreffen die gesamte Produktpalette, von der Standard-Konsole über die Digital Edition bis hin zur leistungsstarken PlayStation 5 Pro. Besonders extrem fällt der Anstieg in Südkorea aus, wo die Digital Edition der PS5 einen Sprung von 598.000 Won auf 858.000 Won macht, was einer Steigerung von rund 43 Prozent entspricht. Aber auch die Standard-Version mit Laufwerk wird mit 948.000 Won deutlich teurer. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich in Ländern wie Singapur, Malaysia, Thailand und Indonesien. In den Philippinen klettert der Preis für die Standard-PS5 beispielsweise um glatte 30 Prozent nach oben.
Selbst das Zubehör bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der PlayStation Portal Remote-Player verzeichnet in Indonesien einen rekordverdächtigen Preisanstieg von fast 45 Prozent. Sony begründet diese Schritte mit dem anhaltenden Druck durch die globale wirtschaftliche Lage und gestiegenen Kosten in der Lieferkette, insbesondere bei Speicherchips und Prozessoren.
In Europa kostet die Standard-PS5 seit Anfang April bereits 649,99 Euro, während die PS5 Pro nun mit stolzen 899,99 Euro zu Buche schlägt.
Die drastischen Unterschiede bei den prozentualen Erhöhungen hängen laut Analysten oft mit Währungsschwankungen und regionalen Marktgegebenheiten zusammen. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, da die Konsole nun weit über ihrem ursprünglichen Einführungspreis von vor sechs Jahren liegt. Sony betont zwar, dass diese Anpassungen notwendig seien, um die langfristige Stabilität der Plattform und des Ökosystems zu gewährleisten, doch für viele potenzielle Käufer rückt der Traum von der aktuellen Konsolengeneration damit in weite Ferne.
Es bleibt abzuwarten, wie der Markt auf diese hohen Tarife reagiert und ob Konkurrenten wie Microsoft oder Nintendo in naher Zukunft mit ähnlichen Ankündigungen nachziehen werden.

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