Als alter RTS-Haudegen sehne ich mich seit Jahren nach einer Wiederbelebung des Genres. Die Versuche der jüngeren Vergangenheit waren leider nur selten von Erfolg gekrönt, entsprechend skeptisch war ich hinsichtlich Iron Harvest. Doch das Team von King Art hat verdammt viel richtig gemacht. Das Spielgeschehen konzentriert sich glücklicherweise auf die spektakulären Kämpfe und wirft unnötigen Ballast einfach ab. Die Mechs bremsen zwar das Spieltempo im späteren Verlauf einer Partie spürbar aus, doch ihr imposantes Auftreten auf dem Schlachtfeld lassen das schnell vergessen.
Das gilt auch für das faszinierende Szenario, den tollen Multiplayer-Part sowie die drei unterschiedlich agierenden Fraktionen. Da kann man KI-Aussetzer und altbackene Zwischensequenzen bestens verschmerzen. Iron Harvest erfindet das Rad der Echtzeit-Strategie keinesfalls neu. Dennoch ist es sicherlich eines der besten Spiele des Genres, das in den letzten Jahren auf den Markt kam.
Überblick
Pro
interessantes Szenario
imposante Mechkämpfe
drei verschiedene Fraktionen
guter Multiplayer-Part
zu Beginn taktisch herausfordernde Kämpfe
umfangreiche Kampagne
tolles Einheiten-Design
Contra
einige KI-Aussetzer
Zwischensequenzen wirken angestaubt
Stealth-Einsatz mit Frustpotenzial
Mechs bremsen das Spieltempo deutlich aus
Awards
PC
PS4
One
Könnte dichinteressieren
Kommentarezum Artikel
Kommentare können ohne Einwilligung zu Cookies nicht angezeigt werden
Kommentarezum Artikel