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News - Fable : Playground Games zeigt 30 Minuten Gameplay

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Entwickler Playground Games hat im Nachgang des Xbox Games Showcase ein rund 30-minütiges Gameplay-Video zum kommenden Rollenspiel-Reboot Fable veröffentlicht. Die ausführliche Präsentation widmet sich vor allem den Systemen abseits der Haupthandlung und stellt Albion als eine tief verzweigte Lebenssimulation vor. Spielerinnen und Spieler können in sechs verschiedenen Regionen ein virtuelles Leben aufbauen, Geschäfte leiten oder sich als Gesetzlose verdingen. Das Studio nutzte die Gelegenheit zudem, um den Veröffentlichungstermin zu konkretisieren: Das RPG wird am 23. Februar 2027 für Xbox Series X|S, den PC und auch für die PlayStation 5 erscheinen.

Ein zentraler Fokus des gezeigten Materials liegt auf den rund 1.000 handgefertigten NPCs, die laut Associate Game Director William Kennedy nicht starr geskriptet sind, sondern auf Echtzeit-Systemen basieren. Das Verhalten der Bevölkerung hängt direkt vom Ruf des eigenen Charakters ab. In einer Gameplay-Szene wird demonstriert, wie die Protagonistin in einen Streit zwischen einem Metzger und einem sprechenden Schwein namens Colin gerät.

Durch hunderte verzweigte Dialogoptionen oder den Einsatz von Gewalt lässt sich die Situation unterschiedlich lösen. Je nach Ausgang erhaltet ihr spezifische Ruf-Eigenschaften wie „Barmherzig“, „Schlau“ oder „Tugendhaft“, was die Interaktion mit anderen Stadtbewohnern dauerhaft beeinflusst. Ein Bettler reagiert beispielsweise deutlich offener auf eine tugendhafte Heldin und schaltet neue Optionen frei.

Auch die wirtschaftliche Komponente von Albion wurde spürbar ausgebaut. Die Spielwelt umfasst über 120 verschiedene Geschäfte, die sich alle käuflich erwerben lassen, um ein passives Einkommen zu generieren. Als frischgebackener Unternehmer müsst ihr Angestellte einstellen und deren Löhne festlegen. Doch auch hier hat jede Entscheidung Konsequenzen: Wer ein florierendes Geschäft besitzt, erlangt den Ruf „Reich“, was wiederum dazu führen kann, dass lokale Schneider in kleineren Dörfern aus Missgunst die Preise für seltene Outfits drastisch anheben.

Neben dem reinen Handel steht den Spielern das Schmiedehandwerk als Minispiel zur Verfügung, um schnelles Gold zu verdienen, sowie die Möglichkeit, Immobilien und Villen zu kaufen, zu vermieten oder Mieter kurzerhand vor die Tür zu setzen.

Wer sich statt für den Pfad der Tugend für ein Leben als Krimineller entscheidet, bekommt es mit dem neuen „Gesucht-System“ zu tun. Wer Angestellte grundlos entlässt, gilt als „Herzlos“, wer in Städten mit Pfeilen um sich schießt, als „Rücksichtslos“. Ernsthafte Verbrechen wie Körperverletzung oder Mord rufen sofort die Stadtwachen auf den Plan, bringen euch den Ruf „Mörder“ ein und resultieren in hohen Geldstrafen. Solange ein Kopfgeld auf den Helden ausgesetzt ist, wird man in besiedelten Gebieten kontinuierlich angegriffen.

Die Entwickler betonen, dass solche Situationen eine gute Gelegenheit bieten, das Kampfsystem und die Magie auszutesten – etwa indem man Feinde per Teleport-Angriff attackiert, sie per Zauber in der Luft schweben lässt oder sie kurzerhand in Hühner verwandelt, um sie anschließend mit Feuerbällen zu grillen.

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