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Test - F1 2020 : Das kompletteste F1 aller Zeiten

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Greift zu, wenn...

… ihr das bisher umfangreichste, zugänglichste und in Sachen Tiefgang ambitionierteste Formel-1-Spiel erleben wollt.

Spart es euch, wenn...

… euch die Königsklasse des Rennsports überhaupt nicht interessiert.

Fazit

Denis Brown - Portraitvon Denis Brown
Ein vollendeter Rundumschlag

Ich gebe es zu: Ich bin ein Codemasters-Fan. Nicht aus Gewohnheit oder Verklärung durch die Reputation vergangener Tage, sondern weil mich deren Produkte immer wieder von Neuem von ihrer Qualität überzeugen. Dieses Studio zeigt eine Passion für Rennspiele, wie man sie anderweitig höchstens bei Turn 10 oder Polyphony Digital erlebt, und ich schäme mich angesichts der Verbesserungen, die in F1 2020 zutage kommen, keineswegs, diese drei Namen in einem Atemzug zu nennen. Codemasters hätte für die diesjährige Iteration schlicht die beiden neuen Strecken der aktuellen Saison und ein paar Makulatur-Verbesserungen in den Topf werfen brauchen. Das wäre nicht schlimmer gewesen als das jährliche FIFA-Upgrade. Doch man bekommt viel mehr, und ich bin vom neuen Konzept begeistert.

Ich könnte mir vorstellen, dass der umfangreiche Management-Anteil im My-Team-Modus einigen Veteranen zu viel des Guten ist, denn da steckt viel Feinarbeit drin und man ärgert sich, wenn etwas schiefgeht. Missglückte Testfahrten, Forschung in die falsche Richtung, Piloten, die trotz guten Bedingungen das Team verlassen … Hier läuft nicht alles nach Schema F wie in der üblichen Karriere. Doch genau das macht den neuen Modus so spannend und authentisch. In F1 2020 steckt mitreißende Rennsport-Leidenschaft. Da die üblichen Spielmodi weiterhin vorhanden sind, geht zudem nichts verloren, und so kann Codemasters höchstens neue Fans dazugewinnen.

>> Ready, steady, go! Die 10 besten Rennspiele

Über die neuen Casual-Regelungen für Simulations-Muffel mag man sich streiten, aber auch diese können die Zielgruppe nur erweitern, zumal sie bei Online-Sitzungen nicht zugänglich sind. Splitscreen-Modus, eigene Designs für Lack und Anzüge, ein HUD mit Anpassungsmöglichkeiten - da bleiben keine Wünsche offen.

Überblick

Pro

  • My-Team-Modus bringt neue Impulse
  • umfangreiches Team-Management
  • etliche Personalisierungs-Optionen
  • 2-Spieler-Splitscreen (für einzelne Rennen)
  • verfeinerte Rennsteuerung
  • HUD anpassbar
  • weitreichende Lenkrad-Unterstützung
  • optionale Casual-Fahrhilfen (nur offline)
  • gewohnte Spielmodi weiterhin vorhanden
  • noch immer sehenswerte Beleuchtung bei Nacht

Contra

  • einige alte Assets (Reporter, Teamsitzungen) sind optisch inzwischen arg ausgelutscht
  • einige Management-Konsequenzen sind zu harsch
  • Streckengrafik mit leichten Altersschwächen
  • Splitscreen funktional, aber technisch grenzwertig

Awards

  • Games Tipp
    • One
    • PS4
    • PC

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