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News - Embracer Group : Personalwechsel in der Führung - Wingefors nicht mehr CEO

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    Die letzten Jahre der Embracer Group waren mehr als turbulent, mit etlichen Aufkäufen, Entlassungen und Umstrukturierungen. Nun verlässt CEO Lars Wingefors seinen Posten.

    Die Embracer Group hat in den letzten Jahren eine bewegte Geschichte erlebt, geprägt von großen Umstrukturierungen und finanziellen Herausforderungen. Nach dem Scheitern eines milliardenschweren Deals geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Turbulenzen, die zu umfangreichen Sparmaßnahmen führten. Zahlreiche Studios wurden geschlossen oder verkleinert, und Tausende Mitarbeiter verloren ihre Stellen.

    Um sich strategisch neu aufzustellen, entschied sich Embracer schließlich für eine weitreichende Aufteilung in drei eigenständige Unternehmen. Diese sollen sich auf unterschiedliche Schwerpunkte konzentrieren, etwa Brettspiele, Indie-Entwicklung und größere Franchise-Marken wie Herr der Ringe. Vor allem in Deutschland hatte die Restrukturierung erhebliche Auswirkungen, wobei die Anzahl der Beschäftigten in der Region stark zurückging.

    Nun passiert auch etwas in der Führungsriege des Konzerns. Wie nun bekannt wurde, verlässt Lars Wingefors ab dem 1. August seine Position als CEO des Unternehmens und soll eine neue Rolle als Vorstandsvorsitzender übernehmen, wo er sich auf "strategische Initiativen, Fusionen und Übernahmen sowie Kapitalallokation" konzentrieren wird. 

    Ersetzt wird er durch Phil Rogers, der seit 2008 als CEO von Crystal Dynamics und Eidos beschäftigt war und sich auch um die westlichen Geschäfte von Square Enix kümmerte, bis der Publisher 2022 sein westliches Tafelsilber verkauft hatte, unter anderem an die Embracer Group. 

    In einem Statement zu dem Wechsel äußerte sich Wingefors: "Mit dem Start dieser neuen Phase bin ich dankbar für die Jahre und die Erfahrungen, die ich als CEO von Embracer sammeln durfte. Auch wenn der Weg nicht immer einfach war, bin ich unglaublich stolz auf die Erfolge, die unsere talentierten Teams erzielt haben und die den Gamern einige unglaubliche Erlebnisse beschert haben. Diese neue Phase ermöglicht es mir, mich auf strategische Initiativen, M&A und Kapitalallokation zu konzentrieren, um das weitere Wachstum und den Erfolg von Embracer sicherzustellen. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass das Beste noch vor uns liegt. Da ich in den letzten Jahren sehr eng mit Phil zusammengearbeitet habe, habe ich großes Vertrauen in seine Fähigkeiten. Ich freue mich auf eine weitere enge Zusammenarbeit, um das Geschäft weiter zu stärken und den Wert in den kommenden Jahren zu steigern."

    Man darf gespannt sein, ob Rogers das schlingernde Schiff wieder auf Kurs bringen kann. Immerhin konnte Embracer Group mit Kingdom Come: Deliverance II, gepublisht von Embracer-Tochter Plaion, endlich mal wieder einen Hit landen, nachdem Titel wie Saints Row weit unter den Erwartungen blieben und etliche Studios wie Volition oder Free Radical geschlossen oder verkauft wurden. 

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