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Special - Sieben Jahre iPhone: Spielehöhepunkte : Vom Telefon zur Spielkonsole

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Am 9. Januar 2007 steht auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco ein hagerer Mann in blauen Jeans und Turnschuhen auf einer Bühne und fabuliert von Innovationen und neuen Produkten. Das Publikum reagiert mit überraschten Blicken und verhaltenem Gemurmel – bis Steve Jobs ein kleines Gerät aus seiner Hosentasche holt, das die Zukunft des Mobiltelefons einläuten sollte. Was folgte, war frenetischer Beifall und eine Erfolgsgeschichte, wie sie ein Unternehmen selten erlebt. Dazu trug vor allem der App Store mit einer riesigen Auswahl an Spielen und Anwendungen bei. Mittlerweile macht das iPhone selbst Handhelds wie dem Nintendo 3DS und der PS Vita Konkurrenz. Doch das war nicht immer so. Wir blicken zurück auf die Anfänge des iPhones und stellen euch die Spielmeilensteine der letzten sieben Jahre vor.

Als das erste iPhone rund elf Monate nach seiner Vorstellung in Europa erschien, war ans Spielen noch gar nicht zu denken, denn abgesehen von einem Kalender, einer E-Mail-Anwendung und einem Web-Browser gab es schlichtweg keine vorinstallierten Applikationen – von diversen Systemprogrammen einmal abgesehen. Das heute so selbstverständliche Herunterladen und Installieren von Apps war noch nicht geboren.

Die erste Version des iOS genannten Betriebssystems unterstützte keine fremde Software, geschweige denn Spiele – selbst Apple sah sich nicht genötigt, ein eigenes Handy-Spiel zu entwickeln. Kein Wunder also, dass der iPhone-Wahn erst ein Jahr später explodierte: Im Juni 2008 öffnete Apple mit iOS 2 die Pforten des App Stores und stellte gleichzeitig sein umfangreiches SDK-Entwickler-Kit zur Verfügung. Plötzlich konnte jeder halbwegs gute Programmierer Spiele-Apps basteln, allein im ersten Jahr wurden über 225.000 Anwendungen in den App Store geschwemmt. Die meisten davon waren Spiele.

2008 – Der Beginn einer Erfolgsgeschichte

Bereits zum Start des App Stores standen 500 Applikationen zur Auswahl, darunter etwa 160 Spiele der unterschiedlichsten Genres, die alle mehr oder weniger gut an den neuartigen Touchscreen des Geräts angepasst waren. Was heute lächerlich klingt, eröffnete vor fünf Jahren völlig neue Möglichkeiten. Für gewöhnlich tippten sich die Leute in der Straßenbahn auf ihren Nokia-Handys die Finger wund, um mit einer stetig wachsenden Schlange möglichst viele Retropixel zu fressen. Darüber konnten iPhone-Besitzer nur müde lächeln.

Schlagartig wurden 3-D-Spiele auf dem Handy salonfähig, kein Hahn krähte mehr nach Breakout oder Snake, stattdessen nippten die Leute an ihrem virtuellen iBeer und pokerten in Texas Hold'em. Fortan wollte jeder die Edelsteine in Bejeweled nur noch mit dem Finger statt mit der PC-Maus kombinieren und die kleinen Sprengmeister in Bomberman Touch per Fingertipp in die Luft jagen. Das Fehlen sämtlicher Tasten war befremdlich, aber es ebnete den Weg für die Art und Weise, wie wir heute auf Mobiltelefonen spielen.

2009 – Die Geburt zweier Klassiker

Abgesehen vom Touchscreen war das iPhone ein bemerkenswert modernes Elektronikgerät, vollgestopft mit einem GPS-Empfänger sowie Näherungs-, Helligkeits- und Beschleunigungssensoren. Letztere verhalfen dem Entwickler Lima Sky zum Durchbruch, der am 27. März 2009 mit Doodle Jump einen Hit landete – bis heute gilt das grüne Rüsselmännchen als eines der populärsten Maskottchen von Handy-Spielen und als Symbol des jungen App-Store-Olymps.

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