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News - World of Warcraft: Midnight : Neue Premiumwährung sorgt für Irritation

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World of Warcraft, ein MMORPG mit über zwei Jahrzehnten Betrieb, bekommt mit der anstehenden Erweiterung Midnight offenbar eine neue Premiumwährung namens Hearthsteel. Dieser Schritt fällt keineswegs in eine übliche Erweiterungsphase, sondern markiert eine deutliche Abkehr von bisherigen Monetarisierungsstrategien. Während kosmetische Inhalte bislang direkt mit Echtgeld oder Spielwährung erworben wurden, scheint Blizzard nun ein neues Modell zu favorisieren, das für Diskussionen rund ums Housing sorgt.

Die neue Währung Hearthsteel wurde durch Datamining im Alpha-Build von Midnight entdeckt. Die vorliegenden Hinweise zeigen Icons mit Währungs-Symbolen und Beschreibungen, die das System als eine Art Housing-Markt deklarieren. Damit könnten Deko- und Einrichtungsgegenstände für das Housing-Feature von WoW ausschließlich über Hearthsteel erhältlich sein.

Blizzard hat sich derweil dazu geäußert und erklärt, dass Hearthsteel mit Echtgeld über den Battle.net-Saldo gekauft werden kann, und betont, dass nur ein kleiner Teil der Housing-Items im Shop verfügbar sein wird – der Großteil solle weiterhin durch Gameplay freischaltbar bleiben. Zudem heißt es, dass Items im Shop individuell gekauft werden könnten und dass Bundles so gestaltet werden sollen, dass keine unbrauchbaren Restbeträge entstehen. Diese betonte Klarstellung ändert jedoch nichts daran, dass viele von euch skeptisch reagieren.

Ein zentraler Kritikpunkt ist der Zeitpunkt und die Art des Schrittes. Nach über zwei Jahrzehnten ohne eigene Premiumwährung bei WoW scheint die Einführung von Hearthsteel wie ein Paradigmenwechsel: Der Eindruck entsteht, Housing werde nicht mehr nur als Community-Erweiterung gesehen, sondern als potenzielle neue Einnahmequelle. Auch die Bundles, über die Hearthsteel erworben werden kann, werden äußerst misstrauisch beäugt. 

Housing ist eine der meisterwarteten Features in WoW seit langer Zeit. Die Einführung einer eigenen Währung ruft daher die Befürchtung hervor, dass dieser Spielbereich abseits von Mikrokäufen nicht vollständig nutzbar sein könnte. Wenn Dekorationen und Interaktionen künftig an eine Premiumwährung gebunden sind, entsteht die Frage nach Spielbarkeit versus Monetarisierung. Blizzards Verweis darauf, dass thematisch wichtige Items nicht im Shop erscheinen werden, wirkt für manche als rhetorischer Schutzschirm.

Nun bleibt abzuwarten, wie genau Blizzard das Feature umsetzen wird und die Community wird sicherlich ein waches Auge darauf haben und sich gegebenenfalls lautstark äußern. 

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