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Preview - The Elder Scrolls V: Skyrim : Schöne neue Welt

  • PC
  • PS3
  • X360
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Eigentlich passt Hamburg so gar nicht als Kulisse zu einem Spiel, das in einem nordischen Hochland mit Wäldern und Gebirgen spielt. War uns aber völlig egal, als wir die Einladung bekamen, in der nordischen Metropole drei Stunden lang Skyrim zu zocken. Da kann man gar nicht anders, als „Ja!“ zu brüllen und den Koffer zu packen. Zwar sind drei Stunden nur der Hauch einer Spitze des Eisbergs, den der fünfte Teil der Elder-Scrolls-Reihe darstellt, aber für einige Impressionen reicht das.

Ein paar Dinge entgehen uns allerdings, denn die angespielte Version hat schon ein paar Wochen auf dem Buckel und verzichtet auf einige Bestandteile, wie zum Beispiel den Beginn des Spiels oder die vollständige Charaktererstellung. Bethesda will uns noch nicht alles verraten. Sei's drum. Wir finden uns jedenfalls in einer Höhle wieder und können unserem Helden Gestalt geben. Dabei fällt uns gleich auf, dass die Gesichtsdarstellung gegenüber Oblivion mächtige Fortschritte gemacht hat. Schon mal gut, denn die verwaschenen Gummigesichter von damals wollen wir wirklich nicht wiedersehen.

Ein Blick ins Reisegepäck

Im Inventar wartet freundlicherweise schon etwas Ausrüstung auf uns, die wir sogleich anlegen. Was erst mal ein bisschen Einarbeitung erfordert, denn das Inventar gibt sich recht ungewöhnlich und verschachtelt, aber offenbar angepasst an die eingeschränkten Möglichkeiten der Konsolensteuerung (wir spielten auf Xbox 360). Statt auf Anziehpuppe und Symbole blicken wir auf schlichte Textmenüs. Wir legen Rüstungsteile wie Helm, Brustschutz, Handschuhe und Stiefel an, aus schlichtem Eisen, noch ziemlich verranzt, aber besser als im Feinripp auf Monsterjagd zu gehen. Praktisch ist auf jeden Fall, dass uns im Inventar bei jedem Gegenstand angezeigt wird, wie er unsere Werte verändert, wenn wir ihn anlegen.

Als Waffen entdecken wir Dolch, Schwert, Axt und Pfeil und Bogen. Selbige können wir nicht nur anlegen, sondern auch als Favoriten markieren. Das hat den Vorteil, dass ihr mithilfe des Steuerkreuzes besagte Waffen später im Kampf als Schnellauswahl zur Verfügung habt. Das Spiel pausiert bei der Waffenwahl mittels Steuerkreuz und ihr könnt fix mal zwischen Axt und Schild oder Pfeil und Bogen wechseln, ohne extra im Inventar herumkramen zu müssen. Gleiches könnt ihr übrigens auch mit den Magiefähigkeiten machen. Schwert in der rechten und Feuerball in der linken Hand ist somit kein Problem. Insgesamt ist das Inventar etwas gewöhnungsbedürftig, aber dank der sinnvollen Aufteilung in Kategorien kommt man ganz gut damit klar.

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Bergwandern in Skyrim

Also ab in die Bergwelt von Skyrim. Beim Verlassen unseres Startorts gehen uns gleich ein wenig die Augen über. Vor uns erstreckt sich eine weite Berglandschaft mit Tälern und Nadelwäldern, hübsch verschneit mit hohen Bergketten im Hintergrund. Von der Gestaltung her ein echter Aha-Effekt, die Landschaft sieht wirklich sehr authentisch aus. Erst nach und nach entdecken wir, dass Bethesda zur flüssigen Gestaltung der absolut offenen Spielwelt hier und da getrickst hat. So sehen die Hintergründe eher wie gemalt aus, was gut kaschiert, dass hier mächtig an Texturen und Polygonen gespart wurde, um die Performance zu halten. Und die Texturen, die mit einigem Abstand hinreißend wirken, sehen bei näherer Betrachtung gar nicht mehr so hübsch aus. Aber nun gut, es ist halt eine Konsolenversion und ebenso ist es ein Open-World-Spiel, da kommt man ohne Abstriche nicht aus. Wir sind gespannt, was uns da die PC-Version bieten wird.

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