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Test - The Crew : Testtagebuch

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Weiter geht die wilde Jagd. Erwähnte ich eigentlich schon, dass The Crew auch Mikrotransaktionen beinhaltet? Es gibt die sogenannten Crew-Credits als zweite Währung neben der, die ihr ohnehin durch Missionen erarbeitet. Crew-Credits könnt ihr gegen Echtgeld erwerben. Damit können sowohl Fahrzeuge als auch Bauteile und visuelle Upgrades gekauft werden. Praktisch für diejenigen, die nicht so viel Zeit ins Spiel investieren wollen, aber gerade bei den Performance-Teilen schon etwas fragwürdig. Und nicht ganz billig. Das Bronze-Pack kostet immerhin schon 9,99 Euro und reicht gerade mal für drei oder vier niedrigstufige Fahrzeuge - oder eben ein halbwegs vernünftiges. Ein richtiger Sportflitzer ist dann richtig teuer. Muss das wirklich sein?

Sehenswert mit Schwächen auf Konsole

Sei's drum. Mittlerweile haben wir Level 26 erreicht. Der mittlere Westen und die Ostküste rund um New York sind weitgehend abgearbeitet und unser Weg führt uns nach Miami. Wirklich hübsch da unten. Die Küstenregionen sind durchaus sehenswert in Szene gesetzt. Kaum zu fassen allerdings, dass wir nach vier Tagen gerade mal ein Viertel der Karte halbwegs gesehen haben. An Inhalt mangelt es wirklich nicht. Zwischendurch haben wir uns mal die Konsolenversionen etwas genauer angeschaut. Klar, spielerisch gibt es keine Unterschiede, optisch allerdings schon.

Die Aussage, dass The Crew hässlich sei, können wir allerdings nicht nachvollziehen. Eigentlich ist es dank der schönen Stimmungen und markanten Landmarken sogar richtig hübsch - mit Einschränkungen auf PS4 und Xbox One. Dort fällt das Aupoppen von Texturen und Objekten deutlich stärker ins Auge, zudem ist in beiden Versionen heftiges Kantenflimmern zu entdecken. Die versprochenen 30 Bilder pro Sekunde werden recht gut eingehalten. Immerhin darf man nicht vergessen, dass wir hier eine komplett offenen Welt ohne Ladezeiten haben. Die PC-Version hat aber in allen Belangen weit die Nase vorn, sodass wir derzeit dazu neigen, den Konsolenversionen einen halben Wertungspunkt weniger zu geben. Wobei die PS4-Fassung einen Tick besser aussieht als die Xbox-One-Version – rein vom Empfinden her.

Missionen mit Haken und Ösen

Die Server laufen weiterhin erfreulich stabil, haben aber offensichtlich Probleme, Spieler zusammenzuführen. Es gelang uns heute nur sporadisch, tatsächlich mal einzelne Missionen mit anderen Spielern zu bestreiten. Meist kam die Meldung, dass sich keine Spieler in unserer Session befinden. Da ist nachbessern angesagt. Dankbar nahmen wir hingegen eine Crew-Einladung an und tobten so durch die Missionen. Das wiederum funktionierte erfreulich gut. Nicht zuletzt, weil ein Spieler bereits mit Maximallevel in unserer Crew war, was einige Missionen um einiges vereinfachte. Egal, welcher Missionstyp: Es reicht aus, wenn einer der bis zu vier Spieler das Ziel erreicht. Allerdings bestätigte sich auch, dass Mitspieler in einigen Missionstypen eher hinderlich sind, in anderen dafür ein wahrer Segen – speziell bei den Verfolgungen und den Fluchtmissionen.

Die Tests beziehungsweise Challenges spielen wir nur noch punktuell, nämlich dann, wenn wir in der Story nicht so recht weiterkommen. Upgrade-Teile, die Werte unter fünf Punkte verbessern, ignorieren wir bereits geflissentlich. Geht auch nicht anders, so langsam können wir keine Sprünge, Slaloms und Tore mehr sehen und die dubiose Spielbalance und einige fehlende Komfortfunktionen nerven gewaltig. Dafür haben wir nun Fraktionsmissionen, bei denen wir für eine Gang unserer Wahl Punkte sammeln. Das wiederum verschafft uns ein regelmäßiges Einkommen. Die Missionen sind zum Teil recht lang. Da geht es schon mal darum, eine Fahrt von Chicago an die Westküste zu unternehmen, ohne dass unser Wagen dabei kaputtgeht. Aufträge von 10 Minuten bis hin zu mehr als einer Stunde Dauer sind im Angebot. Nett, will man nicht ohne Auftrag sinnlos durch die Gegend cruisen.

Ach ja, wir haben die dritte der fünf Tuning-Klassen erreicht, die Performance-Kits. Nun warten nur noch Rallye- und Renn-Kits mit Level 30 respektive 40. Das Punkte- und Levelsystem bleibt weiterhin recht undurchsichtig. Auch Kollege Kuro ist ziemlich ratlos. Langsam, aber sicher kristallisiert sich eine ziemlich klare Tendenz in Sachen Wertung heraus. Wir werden aber noch den Freitag und das Wochenende nutzen, um unsere Eindrücke zu verfestigen. Wenn nichts dazwischenkommt, könnt ihr also am Montag mit der finalen Wertung rechnen.

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