Null Spiel, null Sex-Appeal (hey, das reimt sich wenigstens)Wenn du diesen Artikel von Anfang bis Ende gelesen hast, dann hast du damit in etwa so viel Zeit verbracht, wie nötig ist, um Senran Kagura Reflexions „durchzuspielen“. Während die Vorgänger zumindest noch so etwas wie richtige Spiele waren, die sich ins Gewand verschämt kruder japanischer Schulmädchen-Erotik kleideten und in denen das Fummeln in der Umkleidekabine lediglich als Minispiel eine absurd frivole Randnotiz einnahm, ist es in diesem 9,99-Euro-Titel der zentrale, ja, der einzige Inhalt, von dem man nach etwa einer halben Stunde so gut wie alles gesehen hat.
Zwar kann man neue Mädels und Szenarien als DLC hinzukaufen, ich wüsste aber keinen Grund, warum man dies tun sollte. (Und ja, man schaltet zwar nach und nach immer mehr Kostüme und Wallpaper frei, aber das ist so irrelevant für die Langzeitmotivation, dass es mit voller Absicht hier nur in Klammern erwähnt wird.)
Das Werbeversprechen, die Vibrationen des HD-Rumble-Controllers der Switch fühlten sich an, als begrapsche man echte Brüste, ist bestenfalls Wunschdenken. Mit verbundenen Augen würde ich jedenfalls keinen Unterschied zwischen Asukas Möpsen und einer elektrischen Zahnbürste erkennen. Senran Kagura Reflexions ist nicht unterhaltsam, nicht herausfordernd, nicht sexy, ja, es ist nicht einmal ein richtiges Spiel. Es IST einfach nur, und man fragt sich die ganze Zeit über: wieso bloß?
Zum Vergleich:
Frauen, die auf Brüste spritzen: Senran Kagura: Peach Beach Splash im Test
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