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Special - Spiele-Performance: Desktop vs. Laptop : Das ungleiche Duell

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Zur Höchstform läuft das sinnvollerweise entspiegelte 15.6-Zoll-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Mit einer hohen durchschnittlichen Helligkeit von 335 Candela pro Quadratmeter und guten Kontrastwerten von 450:1 eignet es sich sehr gut für Spiele. Den sRGB-Farbraum kann es fast komplett abdecken, außerdem wirkt die Darstellung von Texten gestochen scharf. Durch hohe Blickwinkel und minimale Reflexionen (da entspiegelt) arbeitet es auf einem hohen Niveau, an das überwiegend nur teurere externe Monitore herankommen. Das 2.1-Audiosystem von Onkyo produziert einen für Notebooks guten Klang, kann aber nicht ganz mit externen PC-Boxen mithalten. Vor allem in den Hochtonlagen übersteuert es regelmäßig.

Laut und langlebig

Beim Zocken klopfen im Schnitt 45 dB an euer Trommelfell, in diesem Fall arbeiten die beiden Lüfter für den Prozessor und die Grafikkarte bei etwa 75 bis 85 Prozent Auslastung. Surft ihr dagegen im Internet oder arbeitet mit Office-Anwendungen, schaltet sich die GTX 680M dank Nvidias Optimus-Technologie ab und überlässt dem im Prozessor integrierten Grafik-Chip die Arbeit. Bei gut 36 dB bleibt das Notebook trotzdem noch klar hörbar. Die Akkulaufzeit erhöht sich deutlich, schließlich saugt das Notebook ohne die GTX 680M nur einen Bruchteil der Energie, die es in 3-D-Anwendungen benötigt. Bis zu 230 Minuten, also fast vier Stunden, konnten wir das Notebook bei hoher Display-Helligkeit und aktivierter WLAN-Karte für Office-Anwendungen nutzen, was angesichts der High-End-Hardware äußerst positiv überrascht. Nvidia Optimus ermöglicht also endlich auch bei Gaming-Notebooks akzeptable Akkulaufzeiten im Desktop-Betrieb. Für das Zocken wird dagegen schnell eine rettende Steckdose nötig, hier hält das Gerät etwa 70 bis 80 Minuten durch, wobei der Wert von Spiel zu Spiel stark schwankt.

Zusammenfassend erhalten Spieler also ein hochwertiges, schnelles und relativ kompaktes Notebook mit einer sehr guten Tastatur und einem hervorragenden Display, das in Office-Arbeiten lange Akkulaufzeiten ermöglicht und nur die volle Performance abruft, wenn man dem XMG P502 Pro Spiele zum Fraß vorwirft. Negativ fallen die oft klar hörbaren Lüftergeräusche und das hohe Gewicht auf, außerdem stößt das Sound-System bei höheren Ansprüchen an seine Grenzen.

GPU-Performance: Desktop vs. Laptop

Das Gaming-Notebook bringt die stärkste mobile Leistung mit, nur zwei GTX 680M im SLI-Modus sind schneller - und wesentlich teurer. Vor allem die Geforce GTX 680M erlebt einen Performance-Schub, arbeitet sie in Spielen doch gut 50 Prozent schneller als ihre Vorgängerin GTX 580M. Im Desktop-Lager tat sich ebenfalls etwas, wobei die Geforce GTX 680 im Schnitt "nur" 30 bis 40 Prozent flotter rechnet als ihre Vorgängerin GTX 580.

Kommen wir zu den eigentlichen Benchmarks: Im ersten Abschnitt betrachten wir den GPU-Test des 3DMark 11 im Performance-Preset, mit dem die reine Grafikkartenleistung gegenübergestellt wird. Dann folgt das Performance-Rating der gesamten Testsysteme. Zum besseren Vergleich haben wir noch weitere Desktop-Grafikkarten sowie die GTX 580M als GTX-680M-Vorgängerin hinzugefügt:

3DMark 11 Performance-Preset (1.280 x 720)

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Schon beim GPU-Test wird deutlich, dass die GTX 680 und die GTX 680M nur ihren Namen gemeinsam haben. Trotz des doppelten, aber oft überdimensionierten Videospeichers leistet die GTX 680 theoretisch knapp 70 Prozent mehr als ihre Notebook-Kollegin GTX 680M. Allerdings, und das ist ein durchaus gutes Ergebnis, rechnet die GTX 680M, zumindest im 3DMark 11, auf dem Niveau der Desktop-Grafikkarte GTX 580. Das ist immerhin das Flaggschiff aus der vergangenen Generation. Außerdem kann sie sich ein gutes Stück vor die AMD-Konkurrenz Radeon HD 7970M setzen.

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