Test - Resident Evil: The Mercenaries 3D : Stirb schneller, Zombie!

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Was in Resident Evil 4 und 5 noch ein simpler Bonusmodus war, findet sich nun auf dem 3DS als vollwertiges Spiel wieder. In Resident Evil: The Mercenaries 3D haben Jill Valentine, Chris Redfield und andere Charaktere die Aufgabe, innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Zombies umzublasen und so den Highscore in die Höhe zu treiben. Ob dies auf Dauer Spaß macht, haben wir getestet.

Noch bevor im nächsten Jahr Resident Evil: Revelations auf dem 3DS erscheint, dürfen sich Fans von Zombiemetzeleien mit Resident Evil: The Mercenaries 3D vergnügen. Wie beim Bonusmodus auf den großen Konsolen hat man sich hier der Geschichte entledigt. Stattdessen steht die Jagd nach einer möglichst hohen Punktzahl im Vordergrund. Um diese zu erreichen, müsst ihr innerhalb eines bestimmten Zeitlimits möglichst viele Feinde ausschalten. Diese reichen von Standardzombies bis hin zu den aus Resident Evil 5 bekannten Majini, die den Helden auch im neuen Spiel gerne mit der Kettensäge den Hals durchtrennen. Um diesem Schicksal zu entgehen, stehen euch acht spielbare Charaktere zur Verfügung. Mit dabei sind neben Chris und Claire Redfield auch Jill Valentine, Jack Krauser und sogar Albert Wesker.

Wahl der Waffen

Jede der Figuren verfügt nicht nur über verschiedene Outfits, sondern auch ein persönliches Waffenarsenal. Während Chris Redfield zum Beispiel eine Pistole und ein Scharfschützengewehr mit sich führt, setzt Jill Valentine lieber auf ein Maschinengewehr und eine Schrotflinte. Aber auch speziellere Waffen wie ein Raketenwerfer sind zu finden. Während des Spiels schaltet ihr zudem verschiedene Fähigkeiten frei, von denen sich drei eurem ausgewählten Charakter zuordnen lassen. So verbessert ihr die Rate für kritische Treffer, steigert die Gesundheitsregeneration oder vereinfacht die Bedienung einer bestimmten Waffengattung.

Resident Evil: The Mercenaries 3D - Launch Commercial Trailer
Anlässlich des Verkaufsstarts von Resident Evil: The Mercenaries 3D wurde nun dieser kurze Werbeclip zum 3DS-Titel veröffentlicht.

Wenn die Missionen selbst auch so abwechslungsreich wären wie die Charakterindividualisierung, wäre Resident Evil: The Mercenaries 3D ein großartiges Spiel. Ist es aber nicht. Denn das Spielprinzip selbst ist relativ flach. So müsst ihr wie auf dem Konsolenvorgänger innerhalb der vorgegebenen Zeit entweder alle Zombies oder eine möglichst große Zahl von Zombies abballern. Was für einen Bonusmodus völlig ausreicht, beginnt als eigenständiges Spiel bald zu langweilen. Was ebenfalls gegen das Spiel spricht, ist der lasche Schwierigkeitsgrad. Auch wenn ihr noch überhaupt keine Fertigkeiten freigeschaltet habt, könnt ihr euch praktisch im Schlaf durch zwei Drittel des nicht gerade umfangreichen Spiels ballern. Falls die Jagd nach dem Highscore in den einzelnen Abschnitten als Motivation nicht reicht, dürfte der Titel zu einer Angelegenheit für eine Handvoll Stunden werden.

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