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Special - Das Pokémon-GO-Desaster : Katastrophales Jubiläum

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Live-Video von PokemonGO auf www.twitch.tv anzeigenDie Wartenden konnten sich infolge der technischen Schwierigkeiten also nicht mal die Zeit mit der App vertreiben. Berichten zufolge tauchten auch für diejenigen, die im Bereich der drei Meilen langen Schlange suchten und wenigstens Zugang zur App hatten, keine Pokémon auf. Laut Mike Quiqley, dem CMO von Niantic, der sich ebenfalls der raunenden Menge vor der Bühne stellen musste, ist nur eine von drei Ursachen für das komplette Desaster auf die Mobilfunkanbietern zurückzuführen gewesen. Die anderen beiden, Abstürze/Bugs und ein Log-in-Problem, seien Niantics Schuld. Trotz Versprechen, mit Hochdruck daran zu arbeiten, tat sich nichts.

Erstattungen und Enttäuschungen

Es blieb Niantic also nichts anderes übrig, als zum letzten Mittel zu greifen: Ein vollkommenes Schuldeingeständnis und Schadensbegrenzung. Nach einer Weile wurde allen Teilnehmern versprochen, dass ihnen das Geld für ihre Tickets erstattet werden würde. Darüber hinaus wurden In-Game-Münzen im Wert von 100 US-Dollar als Wiedergutmachung versprochen. Doch damit sollte die Enttäuschung über die desaströse Veranstaltung noch nicht zu Ende sein. Denn das eigentliche Highlight des Festes, die legendären Pokémon, sorgen nur bei wenigen für Freude.

  • Pokémon GO - Screenshots - Bild 1
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Da Team Blau weltweit die meisten Pokémon gefangen hat, wurde neben Lugia auch noch Arktos auf dem ganzen Planeten als Raid freigeschaltet. Sie erscheinen also zufällig in einigen Arenen und müssen dort besiegt werden. Leichter gesagt als getan, denn sie verfügen über enorme Stärke mit bis zu 43.000 Wettkampfpunkten. Sie können daher wirklich nur in Gruppen von zehn oder mehr Leuten in den wenigen Minuten, die man zum Besiegen Zeit hat, niedergerungen werden. Dann allerdings besteht nur eine CHANCE, dass manche Raid-Teilnehmer das Pokémon auch erhalten. Sie bekommen Premierbälle und müssen versuchen, sich das Taschenmonster mit einer Fangrate von 2 Prozent zu schnappen, sollte es nicht vorher fliehen.

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Niantic hätte sich besser überlegen sollen, ob man die legendären Pokémon äußerst schwer zu besiegen oder äußerst schwer zu fangen macht. Beides in Kombination sorgt für viel mehr Frust, als sich das Unternehmen nach diesem Desaster leisten kann. Darüber hinaus herrscht Unklarheit darüber, ob die beiden Pokémon nun dauerhaft als Raid verfügbar sein werden oder in der Nacht zum Dienstag wieder verschwinden. Vermutungen zufolge könnte das aber auch nur die zusätzlichen Boni betreffen. Das ging leider völlig nach hinten los. Unten könnt ihr euch einen schwer zu ertragenden Zusammenschnitt des Pokémon GO Fests inklusive aller Unzulänglichkeiten ansehen.

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