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Test - Frontlines: Fuel of War : Ernsthafte 'Battlefield'-Konkurrenz?

  • PC
  • X360
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Acht Mehrspielerkarten und ein einziger Spielmodus bilden das Herzstück von 'Frontlines: Fuel of War'. In allen Szenarien geht es darum, strategisch wichtige Punkte wie Ölförderanlagen, Radarstationen oder Kommunikationseinrichtungen einzunehmen, um die Grenzlinie zu eigenen Gunsten zu verschieben. Die Action konzentriert sich also immer auf zwei oder drei umkämpfte Punkte. Dieser Umstand hat den Vorteil, dass ihr fast nie elend lange Wege zurücklegen müsst, um in das Geschehen einzugreifen. Bei den Szenarien hat man sich redlich Mühe gegeben, dem Spieler viel Abwechslung zu bieten. Häuserkämpfe zwischen teils stark beschädigten Gebäuden einer Großstadt, Dörfer mit spärlicher Vegetation oder weite Ebenen, die von Hügelketten unterbrochen werden, bieten dem Auge viel. Grafische Details fallen an jeder Ecke auf. Hier ein umgestoßener Einkaufswagen, dort die Brocken einer eingestürzten Mauer. Zu meckern gibt es für den Schlachtfeldveteranen nichts.

Mal etwas Neues, bitteschön

Innovationen sind vor allem im Bereich der wählbaren Charaktere und ihren Eigenschaften zu finden. Während sich die Klassenauswahl an den Genre-Standards orientiert, können Spieler zusätzlich eine Rolle wählen, die das Soldatendasein um einiges interessanter macht. Wie Klasse und Rolle kombiniert werden, bleibt allein dem Spieler überlassen. Eine gute Kombination ist zum Beispiel Scharfschütze und Drohnentechniker. Während mit dem Zielfernrohr ein zweifacher Zoom zur Verfügung steht, um auch sehr weit entfernte Ziele zu treffen, kann der Techniker in der ersten Ausbaustufe eine fernsteuerbare Drohne ins Feld schicken. Dieses Wunderding der Technik hat eine Kamera an Bord, sodass wir direkten Einfluss nehmen können und alles sehen, was die Drohne sieht. Weiterer Vorteil: Entdeckte Feinde werden für uns und alle Teammitglieder markiert. Auf Knopfdruck explodiert die Drohne übrigens.

Während einer Partie sammelt euer Charakter Erfahrungspunkte, sodass mit fortschreitender Spieldauer auch die beiden weiteren Ausbaustufen verfügbar werden. Westkoalition und Rotstern-Allianz sind allerdings etwas unterschiedliche Wege in der Waffenentwicklung gegangen. Westliche Streitkräfte können auf kleine fahrbare Drohnen zurückgreifen, auf denen eine Mini-Gun montiert ist, während die Rotsterne einen kleinen Buggy losschicken, der auf Knopfdruck hoch explosives C4 explodieren lässt – ein echter Panzerkiller! In der dritten Stufe stehen die besten Spielzeuge zur Verfügung. Mit Mörsern bewaffnete Kettenfahrzeuge und Raketen verschießende Minihubschrauber sorgen dann für reichlich Verwirrung in den feindlichen Reihen.

Die Klassen in Frontlines

Der Allround-Soldat ist mit einem Sturmgewehr und Granatwerferaufsatz ausgerüstet. Sollte die Munition ausgehen, befindet sich eine Pistole griffbereit im Holster. Für Flächenschaden eignen sich die Granaten besonders gut.

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Frontlines: Fuel of War
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