Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Electronic Arts : Vorerst keine Preiserhöhungen für Videospiele

    Von  |  | Kommentieren

    Spätestens nach Preiserhöhungen von Nintendo sind die Preise für Videospiele ein heiß diskutiertes Thema. Ausgerechnet Electronic Arts geht das Thema zurückhaltend an. 

    Der Sprung auf die 80-Euro-Marke bei Konsolenspielen wird immer wahrscheinlicher, trotz heftigen Widerstands. Nintendo hat gerade erste Switch-2-Titel für 80 Euro im Aufgebot, bei Borderlands 4 gab es heftige Reaktionen auf erste Hinweise, bis der offizielle Preis dann doch bei 70 Euro landete. Auch Microsoft wollte The Outer Worlds 2 für 80 Euro unters Volk bringen, musste aber dann doch zurückrudern. 

    Gerade nachdem Titel wie Clair Obscur: Expedition 33 gezeigt haben, dass man hohe Qualität auch für weniger Geld verkaufen kann, wird das Thema immer heißer diskutiert. Im Rahmen des aktuellen Quartalsberichts hat sich nun auch EA-Boss Andrew Wilson dazu geäußert und (überraschenderweise) Zurückhaltung signalisiert. 

    Zur Möglichkeit von Erhöhungen befragt, antwortete Wilson: "Wir haben im Moment nicht vor, die Preise zu ändern, aber das liegt daran, dass wir schon ein ziemlich breites Preisspektrum für unsere verschiedenen Produkte anbieten."

    Und weiter: "Wenn man alles bedenkt, von Free-to-Play bis hin zu unseren Premium-Produkten und Deluxe-Editionen, ist es immer unser Ziel, das gesamte Preisspektrum abzudecken, damit wir die Spieler bestmöglich bedienen und ihnen den größten Mehrwert bieten können. Wir werden auch in Zukunft nach Möglichkeiten suchen, unseren Spielern durch verschiedene Preismodelle einen hohen Mehrwert zu bieten, aber derzeit sind keine dramatischen Änderungen geplant."

    CFO Stuart Canfield verweist ergänzend darauf, dass die hohen Einnahmen im Live-Service-Bereich keine Preiserhöhungen nötig machen. "Wir haben für das laufende Geschäftsjahr und die aktuelle Prognose keine anderen Preisstrategien eingeplant", sagte Canfield. "Angesichts der Größe unseres Live-Service-Geschäfts konzentrieren wir uns weiterhin stark auf den LTV (Lifetime Value) für unsere gesamte Spielerbasis und, wie Andrew schon sagte, auf ein breites Spektrum an Preisen. Aber unsere Prognose für 2026 bleibt vorerst unverändert."

    Das sind erstmal beruhigende Nachrichten, insbesondere angesichts des bevorstehenden Releases von Battlefield 6, dessen Standard Edition dann wohl keine 80 Euro kosten wird. 

    Könnte dichinteressieren

    Kommentarezum Artikel