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Special - Battlefield 4: Mantle-Benchmarks : Update: Mehr fps als mit DirectX?

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1. Benchmark: DirectX gegen Mantle

Für den ersten Leistungstest glätten wir Battlefield 4 jeweils mit einfachem und vierfachem MSAA und FXAA, außerdem schalten wir die maximalen Grafikdetails an. Bei der Auflösung entscheiden wir uns für das prominente Full-HD-Format 1.920 x 1.080 Pixel. Die Tests finden auf Eizos Spielebildschirm Foris FG2421 statt (unser Test), der mit seinen 240 Hz die derzeit beste Bewegungsschärfe in eure Augäpfel drückt. Für sämtliche Tests nutzen wir Windows 7 - in Windows 8 fallen die Benchmarks fast identisch aus. Beim Prozessor setzen wir zunächst auf unseren üblichen Intel Core i7 3770K mit 4,0 GHz, später in unserem CPU-Benchmark variieren wir beim Rechenherz.

Äußerst wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Einzelspieler- und Mehrspielermodus. Warum? Im Mehrspieler wird der Prozessor oft wesentlich stärker belastet als im Einzelspieler. Beim Mehrspieler schwanken die fps-Werte in ein und derselben Szene so deutlich, dass sich keine allgemeingültigen Aussagen treffen lassen. Wir haben daher den Durchschnitt aus je 15 Spielen berechnet.

Einzel- und Mehrspielermodus im Benchmark

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Grundsätzlich fallen zwei Dinge auf: Erstens profitieren die Grafikkarten im Einzelspieler weniger stark von Mantle als im Mehrspieler. Zweitens fällt der fps-Bonus umso stärker aus, je flotter die Grafikkarte unterwegs ist.

Im Einzelspieler legt die R7 260X nur bei der Nachkommastelle zu, wohlgemerkt mit einer starken CPU. Bei der R9 280X, die keine Bonaire-GPU in sich trägt und daher weniger stark von Mantle profitieren soll, ergeben sich über 14 Prozent mehr fps. Spitzenreiter ist die R9 290X, sie knallt über 16 Prozent mehr fps unter Mantle heraus als unter DirectX.

Die faustdicke Überraschung versteckt sich aber erst im Mehrspieler: Die größere Prozessorentlastung hat so viel Auswirkung auf flotte Grafikkarten, dass unser Testsystem mit der R9 290X 30 Prozent mehr fps unter Mantle ausspuckt als unter DirectX. Die R9 280X bleibt fast unverändert bei 14 Prozent, in dem Fall macht sich dann doch die geringere Mantle-Optimierung für Nicht-Bonaire-Chips bemerkbar. Die R7 260X lässt Mantle weiter kalt, sie legt mit der starken CPU um nur 1 fps zu.

Update (03.02.2014): Benchmarks mit unterschiedlicher Spielerzahl

Mantle kann richtig abräumen, aber wie angemerkt nur, wenn spezielle Voraussetzungen erfüllt sind. Die höchsten fps-Steigerungen generiert ihr zusammengefasst wenn

  • ihr eine starke AMD-Grafikkarte einsetzt (R9 290, 290X)
  • und/oder eine recht langsam getakteter zweikerniger Prozessor in eurem System arbeitet, wodurch er gegebenenfalls limitiert
  • und/oder ihr ein sehr forderndes Mehrspieler-Match zockt.

In unserer Benchmark-Ergänzung schauen wir uns den letzten Punkt nochmals etwas genauer an. Die von uns gemessenen fps-Steigerungen konnten wir wie gesagt auf sehr vollen Multiplayer-Servern mit 61 bis 64 Spielern feststellen. Doch wie sieht es aus, wenn auf dem Schlachtfeld weniger virtuelle Soldaten ihr Unwesen treiben?

In dem Fall sind die Unterschiede deutlich. Nehmen wir zwei Extrembeispiele: Bei 63 bis 64 Spielern schiebt die Mantle-Version mit der Radeon R9 290X 32 Prozent mehr fps auf den Bildschirm als mit DirectX. Treiben dagegen nur 7 bis 10 Soldaten ihr Unwesen, dann sinkt der Mantle-Mehrgewinn gegenüber DirectX deutlich. Nur 4 Prozent mehr fps messen wir in diesem Fall, bei 30 Spielern sind es im Schnitt 13,5 Prozent, bei 40 Spielern 18 Prozent. Bei jedem einzelnen der gemessenen Matches streut die fps-Rate ebenfalls extrem. Im Beispiel von 40 Spielern liegt das Minimum bei 4,5 und das Maximum bei 26,5 Prozent.

Mehrspielermodus im Benchmark: Unterschiedliche Spielerzahlen

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Die großen Gewinner sind eindeutig die Radeon R9 290 und 290X. Aufgrund des gehobenen Preises lauern sie aber in nur wenigen Spielemaschinen. Bei einer R9 260X egalisiert sich Mantle dagegen fast vollständig, sie spuckt selbst bei vollgepackten Servern mit 64 Spielern nur zwischen 2 und 5 Prozent mehr fps aus. Bei der R9 280X schwanken die Werte zwischen 4 Prozent (8 Spieler) und 18 Prozent (64 Spieler).

Was bedeutet das unterm Strich? Normale Spiele-PCs aus der gehobenen Mittelklasse legen nach unseren bisherigen Messungen um 3 bis 13 Prozent mehr fps zu, erst bei High-End-PCs oder der Kombination aus stärkeren Grafikkarten mit schwachen Prozessoren werden 20 Prozent und aufwärts aus Mantle herausgekitzelt - das sind genau die Fälle, bei denen der Prozessor limitiert. In keinem unserer Durchläufe war Mantle übrigens schlechter als DirectX, weshalb Besitzer von AMD-Grafikkarten definitiv auf Mantle wechseln sollten.

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