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Special - 11 Spiele, die zu Tränen rühren : Die emotionalsten Momente der Spielegeschichte

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Platz 9: Steins;Gate

Der spleenige Student Rintaro Okabe und seine Freunde bauen aus einer Mikrowelle eine Zeitmaschine, mit der sie Nachrichten in die Vergangenheit schicken können. Was zunächst nach einer duften Möglichkeit klingt, die Welt nach eigenem Wunsch umzugestalten, bringt schon bald die Zeitlinie auf eine Weise durcheinander, die eine globale Katastrophe heraufbeschwört. Beim Versuch, die eigenen Fehler zu korrigieren, findet seine Sandkastenfreundin, die liebenswerte Mayuri, den Tod. Trotz aller Mühen und Zeitreisen gelingt es Rintaro nicht, diesen zu verhindern. Denn das Schicksal persönlich hat etwas dagegen.

Der einzige Ausweg, der sich ihm schließlich offenbart, bürdet ihm eine unmenschliche Entscheidung auf: Er muss zwischen Mayuri und seiner Freundin Kurisu wählen – eine davon muss sterben, sie beide zu retten, ist ihm nicht vergönnt. Den Weg der Entscheidungsfindung sowie den anschließenden tränenreichen Abschied von der jeweilig zum Tode verurteilten geliebten Person zelebriert die im Übrigen exzellente Visual Novel in für japanische Erzählweisen typischer ausufernder Sentimentalität, bei der kein Auge trocken bleibt. Einen kleinen Lichtblick gibt es dann aber doch: Wer alle traurigen Enden des Spiels freispielt, erhält Zugriff auf ein geheimes, das wahre Ende, in dem sich doch noch alles zum Guten wendet.

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