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Preview - Titanfall 2 : Schnell und wild

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Kaum stürzt man sich aus dem fliegenden Truppentransporter, schon geht die Action los: Respawn Entertainment baut auf den robusten und spaßigen Mechaniken von Titanfall auf, um beim zweiten Teil noch mehr zu klotzen. Auf der im Rahmen der E3 abgehaltenen EA-Play-Veranstaltung in Los Angeles konnten wir den Multiplayermodus ausprobieren.

Am grundsätzlichen Spielgefühl ändert sich wenig: Immer noch tummeln sich unterschiedliche KI-Einheiten auf dem Schlachtfeld. Erst nach einer gewissen Zeit lässt sich der Mech rufen, hinter dessen Steuer ihr schlüpft, um eure Gegner stilecht zu zerlegen. Die Spielgeschwindigkeit ist nach wie vor hoch. Titanfall 2 fühlt sich richtig gut an. Die Steuerung geht nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut über.

Von den drei in der Spielversion zur Verfügung stehenden Klassen war der Front Runner die interessanteste: Der Allzwecksoldat besitzt einen Greifhaken. Richtig eingesetzt, bewegt man sich beinahe schon wie Spider-Man über die Karte. Im Verbund mit den Parkour-Bewegungen ergänzt das neue Werkzeug die Rennerei toll. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Titanfall 2 wie der Vorgänger mit einer Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde läuft.

Ebenfalls spaßig war der Counter Sniper. Statt mit einem Greifhaken durchs Level zu huschen, kann diese Klasse auf Knopfdruck Hologramme von sich abfeuern, um den Gegner zu verwirren. Mit dem Scharfschützengewehr ist sie besonders auf große Entfernung tödlich. Das Gewehr zeigt, dass sich das Waffen-Feedback schon in der frühen Version befriedigend anfühlt.

Euer Kumpel, der Titan

Im fertigen Spiel gibt es sechs neue Titan-Klassen, auf der E3-Demo gab es lediglich zwei. Diese besaßen aber ihre eigenen Fähigkeiten und Spezialmanöver. Wenn ihr die Energie eines Titans komplett runtergeschossen habt, dann könnt ihr dem feindlichen Blechmonster wie schon beim Vorgänger mit einem Finisher den brutal aussehenden Todesstoß geben.

Titanfall 2 - E3 2016 Multiplayer Gameplay Trailer
Multipkayer-Gameplay-Trailer von der E3 2016 zu Titanfall 2.

Etwas chaotisch war der Spielmodus Bounty Hunt: Hier müsst ihr einen Bereich erreichen und bestimmte Feinde erledigen. Erst wenn die Grunts, Spectres, Titans und Geschütze zerstört sind, gibt es einen dicken Batzen an Punkten. Das Team mit den meisten Punkt am Ende gewinnt. Die Verlierer können sich wieder in ein Schiff retten, um wenigstens einen kleinen Bonus zu bekommen. Damit sie dem Feind nicht schutzlos ausgeliefert sind, verfügt dieser Fluchttransporter über eine Bordkanone, um die Angreifer abzuwehren.

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Chaos, Spaß und Mechs

Als großer Fan des ersten Teils habe ich mich natürlich sehr über die Bekanntgabe der Fortsetzung gefreut. Nach den ersten beiden Partien lässt sich sagen, dass das Spielgefühl nur in Nuancen verändert wurde. Macht aber nichts, denn die neuen Features wie der Greifhaken sowie die neuen Titans fügen sich nach aktuellem Stand wunderbar ins Gameplay ein. Die größte Änderung wird wohl die Kampagne für Solisten. Von der fehlte auf dem EA-Play-Event jedoch jede Spur. Egal, für mich ist Titanfall 2 auf jeden Fall ein heißer Kandidat für den Titel "Shooter des Jahres".

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