Der Genrewechsel ins Rundenstrategie-Fach ist gelungen
Ich war beim großen Debüt von Spellforce vor 20 Jahren dabei und hatte es trotz einiger Anlaufschwierigkeiten in mein Herz geschlossen. Der interessante Mix aus RPG und Echtzeitstrategie hatte etwas ganz Besonderes für sich. Entsprechend skeptisch war auch ich bei der Ankündigung von Spellforce: Conquest of Eo. Kann der Genrewechsel in die Rundenstrategie überhaupt funktionieren? Jetzt weiß ich: Er kann.
Wenn ihr von einigen kleineren Schwächen abseht, erwartet euch ein ebenso interessanter wie unterhaltsamer Ausflug in die Rundenstrategie. Die Entwickler erfinden das Rad dieses Genres ganz sicher nicht neu, doch das Spiel hat ausreichend viele Ideen und Gründe zu bieten, um ihm eine faire Chance zu geben. Wenn ihr auf Heroes of Might & Magic oder ähnliche Spiele steht, solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren!
Überblick
Pro
umfangreiche Kampagne
drei tolle Heldenklassen
gutes World Building
Taktikieren wird belohnt
hübsche Präsentation
viele Aktionsmöglichkeiten
einige Anlehnungen an frühere Spellforce-Spiele
Contra
Kämpfe auf Dauer etwas repetitiv
kaum Sprachausgabe
„Basenbau“ nicht so umfangreich wie bei der Konkurrenz
einige Animationen wirken etwas steif
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