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News - The Blood of Dawnwalker : Neue Details zum Vampir-Rollenspiel

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Das Entwicklerstudio Rebel Wolves, welches von ehemaligen Führungskräften und Entwicklern des Erfolgsspiels The Witcher 3 gegründet wurde, hat eine ganze Reihe neuer Informationen zum hochkarätigen Dark-Fantasy-Rollenspiel The Blood of Dawnwalker bekannt gegeben. In mehreren Fragerunden und Interviews schlüsselten die Macher auf, wie die Spielwelt aufgebaut ist, auf welche Sagengestalten die Spielerschaft treffen wird und welche Philosophie hinter dem primären Gegenspieler der Geschichte steckt. Zudem gab das Studio klare Antworten auf brennende Fragen der Community zu technischen Merkmalen und Inhalten der offenen Spielwelt.

Ein zentraler Punkt der Veröffentlichungen betrifft das Design des Hauptantagonisten Brencis. Wie der Narrative Director Jakub Szamalek erklärte, legte das Schreibteam großen Wert darauf, ein Klischee zu vermeiden. Der Anführer der feindlichen Vampirfraktion soll kein klassischer Zeichentrick-Bösewicht sein, der böse Dinge tun möchte, nur um böse zu sein. Statt eines weltzerstörenden Plans verfolgt Brencis ein durchdachtes und rationales Ziel innerhalb des Tals.

Er strebt ein System des vampirischen Feudalismus an, in dem die menschliche Bevölkerung unter der Herrschaft der Vampire lebt und Tribut in Form von Steuern und Blut entrichtet. Jeder Vampir am Hofstaat soll dabei als eigenständiger Charakter mit individueller Persönlichkeit inszeniert werden.

Auch zur Flora und Fauna der Düsterwelt teilte das Studio überraschende Details. Die Spielwelt Vale Sangora basiert stark auf ost- und südosteuropäischer Folklore. Neben den Vampiren treffen Spieler auf eine Fülle unterschiedlicher Fabelwesen. Bestätigt wurden unter anderem Kobolde, Gargoyles, Feenwesen, die aus der rumänischen Mythologie stammenden Riesen namens Uriashi sowie der Psoglav, ein dämonisches Wesen mit Hundekopf.

Auf die explizite Nachfrage aus der Community, ob auch Werwölfe im Spiel auftauchen und es zu einem Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren kommen könnte, reagierten die Entwickler geheimnisvoll mit einem kurzen Ausblick, dass man Überraschungen nicht im Vorfeld vorwegnehmen wolle.

Was die spielerischen Aktivitäten in der offenen Welt angeht, erteilte das Team Hoffnungen auf ein komplexes Kartenspiel im Stil von Gwent eine klare Absage. Es wird in The Blood of Dawnwalker keine Minispiele geben. Stattdessen konzentriert sich das Studio voll auf die Erkundung der Welt, die mit Banditenlagern, Verstecken, Monsternestern und alten Ruinen gefüllt sein wird.

Auf technischer Seite gab es für PC-Spieler eine erfreuliche Nachricht: Das Rollenspiel verzichtet beim Verkaufsstart vollständig auf den umstrittenen Denuvo-Kopierschutz. Das Spiel erscheint im September für PC, PlayStation 5 sowie Xbox Series X/S und wird als vollständiges Erlebnis ohne Zwang zu permanenter Online-Verbindung ausgeliefert.

Spannend sind zudem Aussagen gegenüber den Kollegen von Eurogamer, wonach es die Möglichkeit geben soll, Spielstände in etwaige Nachfolger übernehmen zu können. Das Studio plant offenbar bereits mehrere Spiele der Marke (sollte sie denn erfolgreich sein) und will diese offenbar als mehr oder minder zusammenhängendes Vampir-Epos aufbauen, wobei die Zeitalter dank der Langlebigkeit von Vampiren durchaus variieren könnten. 

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