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Test - Need for Speed: The Run : Noch die Kurve gekriegt

  • PS3
  • X360
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Anfang 2009: Die Fans ärgerten sich noch über das enttäuschende Need for Speed: Undercover, während Electronic Arts das vorzeitige Ende der Rennspielserie verkündete. Das Entwicklerstudio Black Box wurde von der Serie abgezogen. Wenige Monate später kündigte der Publisher mit Need for Speed: Shift dann doch einen neuen Teil an, der jedoch in eine ganz andere, realistischere Richtung ging. 2010 erschien Hot Pursuit, hinter dem die Macher der Burnout-Serie steckten. Nun kehrt Black Box mit The Run zurück, das neben den klassischen Rennen zum ersten Mal in der Geschichte der Serie Quick-Time-Sequenzen beinhaltet. Lob gab es auf der E3 dafür allerdings nicht.

Das Spiel beginnt in einem Auto. Das mag für ein Rennspiel nicht verwunderlich sein, allerdings steht das Gefährt nicht auf einer Straße, sondern baumelt an einem Magneten, der über einer Schrottpresse schwebt. In dem Auto sitzt unser Protagonist Jack Rourke, mit beiden Händen ans Lenkrad gefesselt. Der hat es sich mit einer kriminellen Organisation verscherzt, der er eine Menge Geld schuldet. Die Rückzahlung ist ihm aber leider nicht möglich. Also soll der in Autos vernarrte Pechvogel mal eben platt gemacht werden.

Bereits in dieser Szene macht euch das Spiel mit dem neuen Feature vertraut: den Quick-Time-Events. Während ihr fleißig die auf dem Bildschirm angezeigten Knöpfe drückt, befreit sich Jack und entkommt seinen Widersachern. Das Button-Mashing dauert jedoch nicht lange, denn unser Held findet schnell einen flotten Wagen, mit dem er seine Verfolger abhängen kann.

Diese Quick-Time-Passagen werden euch im Verlauf des Spiels immer wieder mal serviert, allerdings halten sie sich im Vergleich zum eigentlichen Renngeschehen in Grenzen. EA Black Box scheint die Kritik, die es auf der E3 gab, gehört zu haben und lässt Jack nicht zu oft aus dem Auto aussteigen. Und das ist gut so, denn immerhin wollen wir bei einem Need for Speed ein actionreiches Arcade-Rennspiel haben und keinen billigen Heavy-Rain-Abklatsch. Wobei man dem Spiel durchaus zugutehalten muss, dass die Quick-Time-Sequenzen flott inszeniert sind.

Need for Speed: The Run - Video Review
Ein Need for Speed mit Story und Quick-Time-Events, kann das gut gehen? Wir sagen es euch in unserem Video-Review zu Need for Speed: The Run.

Die Entwickler wollten hier dem Stil von Actionfilm-Regisseuren wie Michael Bay, der übrigens einen der letzten Trailer zum Spiel inszeniert hat, nacheifern und haben die Szenen mit schnellen Schnitten, coolen Kamerafahrten und jeder Menge Zeitlupeneffekte ausgestattet. Letztere sind natürlich Geschmackssache, denn die zu häufige Benutzung dieser kann ganz schön nerven. Allerdings geben sie euch ein wenig Zeit, die gewünschte Taste zu drücken. Dadurch werden die Quick-Time-Einlagen nie zu hektisch und Frustmomente werden vermieden.

Auf nach New York

Den Namen The Run hat das Spiel aber nicht nur diesen Passagen zu verdanken. Dieser Titel bezeichnet nämlich das große Rennen, um das es letztendlich geht. Jack muss schließlich irgendwie zu Geld kommen, um sich das Problem mit den Gangstern vom Hals zu schaffen. Also nimmt er an „The Run“ teil, einer illegalen Rennveranstaltung, deren Strecke quer durch die USA verläuft: von San Francisco im Westen bis nach New York City im Osten.

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