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Test - Lego Star Wars: The Skywalker Saga : Ein Spiel, neun Filme und 1.166 Nebenquests

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Greift zu, wenn...

… ihr Star Wars mögt und euch das Kind im Herzen bewahrt habt, selbst noch eines seid oder habt.

Spart es euch, wenn...

… ihr kindgerechtem Charme und Slapstick-Humor nichts abgewinnen könnt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Gute Laune pur für viele, viele, viele, viele Stunden

1.166. Eintausendeinhundertsechsundsechzig. Ich kann nicht aufhören, dieses Wort zu wiederholen, meist mit Anflügen von Wahnsinn und Verzweiflung in der Stimme, wenn ich es Kollegen gegenüber erwähne. Lego Star Wars: The Skywalker Saga ist so unfassbar groß und vollgestopft, wie ich es nach den ausufernden Erlebnissen mit Elden Ring und Assassin’s Creed Valhalla eigentlich nicht so bald schon wieder erfahren wollte.

Doch auch wenn der Vergleich natürlich hinkt, weil Lego Star Wars nunmal kein Open-World-Spiel ist: Ähnlich wie Ersteres und im Gegensatz zu Letzterem unterhält es durchweg mit immer neuen Ideen, Variationen der unterschiedlichen Rätselmechaniken, auflockernd abwechslungsreichen Abschnitten wie einer Raumschlacht, dem Podrennen, einer Szene am Steuer eines AT-ST oder einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd durch die Häuserschluchten von Coruscant oder den Wald von Endor.

>> Zocken ihr sie müsst: Die 10 besten Star-Wars-Spiele <<

The Skywalker Saga fühlt sich an wie drei Lego-Star-Wars-Spiele in einem und bildet dadurch das Opus Magnum seiner Entwickler, gewissermaßen den Versuch, so etwas wie das ultimative Spiel der Reihe abzuliefern, nach dem eigentlich nie wieder ein anderes kommen kann. Egal, wo man ist und wohin man schaut, es gibt überall etwas zu tun, und auch wenn nicht alle Rätselmechaniken das gleiche Qualitätsniveau halten mögen, das Kampfsystem auf Dauer an Tiefe missen lässt, manch einer das sprichwörtliche Mehr im Weniger fordern wird und sich von den regelmäßigen Erkundungsabschnitten den Dampf aus dem Vorwärtstreiben der Geschichte nehmen wird, so muss man den Einfallsreichtum und die Hartnäckigkeit der Entwickler doch bewundern, mit der sie die unterschiedlichen Aufgaben variieren, neue Ideen einstreuen und stets erkennbar und wahrhaftig bemüht sind, eure Zeit unterhaltsam zu vertreiben und sie nicht bloß totzuschlagen. Unterm Strich ist es jedem selbst überlassen, ob man die Lust aufbringt, geschätzte 100 Stunden zu investieren, um alles zu komplettieren, oder es bei einem gesunden Mittelweg belässt. Bereuen wird es garantiert keiner von beiden.

Denn letzten Endes geht es bei Lego Star Wars vor allem um die Stimmigkeit des Gesamtpakets aus spielerischer Vielfalt, charmanter Darbietung und der Liebe und Leidenschaft für die filmische Vorlage, die rundum gute Laune verbreitet und dafür sorgte, dass jeder Gameswelt-Kollege, der mir in den letzten Tagen beim Spielen über die Schulter sah, prompt Lust darauf bekam und sein eigenes Exemplar der Skywalker-Saga bestellte. Und das sagt doch eigentlich alles.

Überblick

Pro

  • alle neun Filme in einem Spiel
  • unfassbarer Umfang mit über tausend Nebenquests
  • viele, viele Rätsel und Aufgaben
  • abwechslungsreicher Spielablauf mit immer neuen Ideen
  • drolliger Lego-Charme
  • exzellente Grafik im Plastik-Look
  • Originalmusik und -Soundeffekte

Contra

  • gelegentliche spielerische und technische Ungereimtheiten
  • fehlende Tiefe beim Kampfsystem
  • bisweilen erschlagend viele Nebenaufgaben

Awards

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