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Test - Landwirtschafts-Simulator 17 : Mods auf PS4, neue Fahrzeuge: jede Menge Neuerungen im LWS 17

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Der Platzhirsch unter den Simulationsspielen, der Landwirtschafts-Simulator, läutet eine neue Runde ein. Er lockt mit so vielen Fahrzeugen wie noch nie, neuen Karten, mehr Pflanzen und vielen anderen Dingen. In der Vergangenheit gab es aber auch immer wieder Kritik an den Vorgängern, etwa das merkwürdige Verhalten der Fußgänger. Hat man solche Kleinigkeiten im Landwirtschafts-Simulator 17 geändert oder zeigen sich unschöne Ecken abseits von Feld und Wald?

In diesem Jahr erscheint der Landwirtschafts-Simulator 17 gleichzeitig für PC und Konsolen. Wir haben uns daher sowohl auf dem PC als auch auf der PS4 die Bauernkluft übergeworfen und uns ins Landleben gestürzt. Beim Anziehen derselben, also beim Erstellen des Charakters, fällt gleich die erste Änderung im Spiel auf: Ab sofort könnt ihr auch einen weiblichen Charakter erstellen. Das ist mehr als simpel, das Aussehen könnt ihr nämlich nicht verändern. Nur die Farbe des Hemdes darf angepasst werden, doch auch hier steht nur eine sehr überschaubare Palette zur Wahl. Noch schnell den Namen vergeben und schon geht es los.

Mods auf Konsole

Ein besonders für Konsolenspieler spannender Punkt ist im Hauptmenü zu entdecken: „Mods“. Ja, auch auf Konsole gibt es im Landwirtschafts-Simulator 17 Modifikationen, sie bleiben nicht mehr länger den PC-Spielern vorbehalten. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Auf Konsole werden alle Mods zuvor vom Entwickler Giants geprüft. Modifikationen, die Scripts ausführen, wird es auf Konsole nicht geben. Aber vor neuen Fahrzeugen, frischen Karten und anderen Dingen werdet ihr euch nun auch auf der Konsole nicht mehr retten können.

Sogar schon vor Release stehen dort ganze 14 Modifikationen bereit. Der Download funktioniert sehr unkompliziert. Ihr sucht euch in einem übersichtlichen Menü die Mod-Kategorie aus (zum Beispiel neue Traktoren, Anhänger oder Gebäude) und hakt die gewünschten Mods einfach an. Ein Klick auf Download und schon werden sie auf die Konsole heruntergeladen. Unendlich viele Mods könnt ihr jedoch nicht installieren. Es wird angezeigt, wie viel Speicher noch für weitere Mods zur Verfügung steht. Doch keine Sorge, ihr könnt sehr viele installieren, bevor das Maximum erreicht wird.

Sobald ihr ein Spiel startet, egal ob Karriere- oder Multiplayer-Modus, legt ihr fest, welche Mods genutzt werden sollen. Wollt ihr zum Beispiel eine Mehrspielerpartie starten, in der keine Mods zugelassen sind, stellt ihr das einfach mit wenigen Klicks ein und schon kann es losgehen. Wie schon bei den Mods dürfen sich beim Landwirtschafts-Simulator 17 insbesondere die Konsolenspieler unter euch auf sehr viele Neuerungen freuen. PC-Spieler kennen viele davon bereits, da sie schon für die Vorgänger als Modifikationen zur Verfügung standen.

Sonnenblumen und Sojabohnen

Werten wir aber nur die Basisversion des Spiels, sind folgende Dinge neu im Landwirtschafts-Simulator 17: Sonnenblumen und Sojabohnen, die angepflanzt werden dürfen, Schweine als neues Nutztier, Güterzüge und so viele Fahrzeuge wie noch nie. Das sind jedoch nur die groben Neuerungen, die auf den ersten Blick ins Auge fallen. Öffnet ihr das Menü, werdet ihr sofort weitere Neuerungen und Änderungen erkennen. Sowohl auf dem PC als auch auf der PS4 könnt ihr euch jetzt einen Radiosender aussuchen, den ihr beim Spielen hört. Ihr legt fest, ob ihr ihn die ganze Zeit über hört oder zum Beispiel nur in Fahrzeugen. Einen Unterschied gibt es zwischen PC und Konsole: PC-Spieler können sich auch Internet-Radios anhören, Konsoleros nicht.

Des Weiteren dürft ihr etliche Einstellungen vornehmen, die sehr direkt ins Spielgeschehen eingreifen und mit denen die Feldarbeit intensiver wird. Ihr sucht euch aus, ob ihr Felder wie bisher nur einmal düngen müsst oder bis zu dreimal. Wählt ihr letztere Option, steigt die Ernte bei jeder Düngung um 30 Prozent, maximal also um 90 Prozent. Weiterhin legt ihr fest, ob Felder hin und wieder neu gepflügt werden müssen. Im Vorgänger konntet ihr euch das Pflügen der Felder noch sparen. Es reichte aus, sie vor der Saat zu grubbern. Jetzt müsst ihr, nachdem das Feld einige Male bestellt wurde, auch pflügen, sonst sinkt euer Ernteertrag.

Landwirtschafts-Simulator 17 - Launch Trailer
In der kommenden Woche erscheint der Landwirtschafts-Simulator 17; schon heute zeigen wir euch den offiziellen Launch-Trailer.

In den Einstellungen legt ihr zudem fest, ob eure Helfer nachtanken und Saatgut sowie Dünger auffüllen sollen, wenn ihnen diese während der Arbeit ausgehen. Erlaubt ihr es, solltet ihr stets alle genutzten Fahrzeuge im Blick haben, sonst kann es schnell ins virtuelle Geld gehen. Wie schnell wachsen Pflanzen? Können sie absterben, wenn ihr eure Felder nicht schnell genug aberntet? Wie fix vergeht die Zeit? Auch diese Dinge könnt ihr wie gewohnt einstellen und sogar während eines laufenden Spiels ändern. Das gilt auch für die Option, ob der Motor eines Fahrzeugs automatisch startet, wenn ihr einsteigt, oder ob ihr ihn auf Tastendruck selbst starten müsst.

Mehr Arbeit, mehr Spaß

Das ist zwar auf den ersten Blick mehr Arbeit, spart euch aber auf Dauer eine Menge Benzin, da es dann nicht im Leerlauf verbraucht wird. Das Spiel verfügt über drei Schwierigkeitsstufen, mit denen ihr ein Spiel starten könnt. Leicht, normal und schwer stehen zur Wahl. Auf „schwer“ müsst ihr den Motor beispielsweise selbst starten, könnt es aber trotzdem in den Einstellungen noch ändern. Somit schreibt euch das Spiel keine grundlegenden Funktionen vor. Unterschiede werdet ihr aber sehr schnell bemerken, wenn es um den Verkauf eurer Ernte geht. Kassiert ihr auf leichter Stufe noch jede Menge Geld, zahlen die Abnehmer auf der schweren Stufe deutlich weniger.

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