Tolle Rätsel, guter Grusel und sprechende Katzen - was will man mehr?
In Sound Mind erfindet das Indie-Horror-Rad nicht neu, setzt dabei jedoch auf die Stärken des Genres und macht dabei ziemlich viel richtig. Das Rätseldesign ist hervorragend und hält laufend eine gute Balance zwischen fordernd, aber nicht überfordernd. Gerade zu Beginn ist die Stimmung sehr bedrückend intensiv und kommt hervorragend ohne laute Jumpscares aus.
Im späteren Spielverlauf geht mir das leider etwas zu sehr verloren, wenn sich der Fokus zeitweise sehr in Richtung Action schiebt. Trotzdem habe ich mich wie ein kleines Kind im Spielwarenladen gefreut, als ich in der Hub-Welt plötzlich die Shotgun gefunden habe. Für mich ist In Sound Mind ein Muss für Genrefans und wen das alles noch nicht überzeugt: Es gibt auch eine sprechende Katze.
Überblick
Pro
tolles abwechslungsreiches Rätseldesign
hübsche, detailreiche Spielwelt
sehr umfangreich
kaum Holzhammer-Jumpscares
Contra
schwaches Treffer-Feedback und Gunplay
gelegentlich nervige Bossmechaniken
gute Gruselmomente in späteren Kapitel seltener
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