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Preview - Far Cry 2 : Das Spiel mit dem Feuer

  • PC
  • PS3
  • X360
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Paris, 29. Mai, 9:13 Uhr. Warteschlange. Wir befinden uns auf den Ubidays, Ubisofts größtem Event in diesem Jahr, ausgetragen in einer eigenen Galerie im Pariser Louvre. Wir stehen an, um den wohl begehrtesten Egoshooter dieses Jahres nicht nur aus nächster Nähe bestaunen zu können, sondern auch endlich mal selbst Hand anlegen zu dürfen. Alle wollen den Titel sehen, keiner kommt an diesem Stand vorbei. Wir warten. Und warten. Und warten. Und sind schließlich doch noch zum Zuge gekommen. Gott sei Dank.

Feuer fasziniert den Menschen seit seiner Entdeckung. Nachgewiesen ist, dass der Urzeitmensch Homo erectus schon vor gut 1.500.000 Jahren seine Hitze nutzte, zum Jagen, Braten und Verteidigen. Das Kontrollieren des Feuers wird als einer der wichtigsten Schritte der Menschheitsgeschichte angesehen, wenn nicht sogar als wichtigster. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bislang noch kein Spiel ernsthaft mit dem wohl gefährlichsten Element auseinander gesetzt hat. Und kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen Feuerwehrspielchen.

Ein virtueller Vertreter, der sich das Spiel mit dem Feuer erstmals richtig auf die Fahnen geschrieben hat, ist Ubisofts 'Far Cry 2'. Das spielt in einem fiktiven Afrika - genau da soll auch der Mensch das Feuer erstmals genutzt haben. Zwischen den trockenen Steppen gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich das wohl interessanteste aller Elemente zunutze zu machen. Was es gerade in diesem Spiel so besonders macht? Seine vorgegaukelte Lebendigkeit!

Ring of Fire

Wir liegen vor einem kleinen Dorf auf der Lauer. Da müssen wir durch und am besten gleich ein Fahrzeug stehlen, damit wir den weiten Weg zum nächsten Ziel nicht laufen müssen. Holzhütten, vier bis fünf sind es, stehen vor uns, gut bewacht von einigen Soldaten. Wenige Schritte im meterhohen, strohigen Gras, das sich sanft im Wind wiegt. Dieser bläst genau in Nordrichtung - auf das Dorf zu also. Mit der AK im Anschlag erfassen wir einen Benzintank. Ein gezielter Schuss genügt, um diesen in die Luft zu jagen. RUMMS!

Mit Ach und Krach retten wir uns einige Meter zurück. Nicht nur, dass der Tank explodiert ist, er hat auch gleichzeitig den im Umfeld befindlichen Zaun komplett zersplittern lassen und in Brand gesteckt. Die heißen Holzteilchen fliegen kreuz und quer durch die Pampa und entzünden das völlig ausgetrocknete Gras. Jetzt heißt es: Füße in die Hand nehmen! Rasend schnell verbreitet sich das Feuer, bildet die Form eines Halbkreises und wird, beflügelt durch den Wind, das komplette Dorf niederbrennen. Aufgeschreckte Soldaten schreien entnervt „Fire" und rennen - teilweise brennend - blindlings aus ihren kleinen Hütten - ein Fehler, denn noch immer ist unsere AK geladen. Wenige Sekunden später ist das Dorf in Staub und Asche zerfallen, die Soldaten sind tot, der Weg ist frei. So schnell kann das gehen.

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