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Preview - Fallout: New Vegas : Endzeit in der Zockerstadt

  • PC
  • PS3
  • X360
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Wir jedenfalls unterstützen Ringo und klappern die Siedlung nach Hilfe ab. Sunny brauchen wir nicht groß zu überreden, sie ist sofort dabei. Easy Pete, ein alter und leicht debiler Einwohner, spendiert uns ein paar Stangen Dynamit, nachdem wir ihm versichert haben, dass wir mit dem Zeug auch umgehen können. Der Händler Chet erklärt sich dank unserer Fähigkeiten im Feilschen dazu bereit, uns mit Ausrüstung zu unterstützen. Mit dieser Hilfe bereiten wir der Bande von Joe Cobb einen heißen Empfang, sehr zur Freude der Bewohner von Good Springs, die uns spontan etwas inniger ins Herz schließen.

Primus, Novac, Black Mountains

Wir erleben weitere Einsätze in unterschiedlichen Gebieten. In Primus, einer netten Stadt mit Kasino und Achterbahn, werden wir zum Befreier. Die Powder Gangers haben die Stadt übernommen und mit dem Einsatz von Granatwerfer sowie modifizierten Waffen mit Zielfernrohr, größerem Magazin und Rückschlagdämpfer regeln wir auch diese Angelegenheit. In Novac, einer Siedlung mit einem noch bewohnten Motel, treffen wir auf die große Fraktion Caesar's Legion sowie auf den Exsoldaten Craig Boone, der sich uns als Gefährte anschließen kann.

In den Black Mountains, in Sichtweite von Las Vegas, treffen wir auf Supermutanten. Die haben einen Radiosender besetzt. Wir schleichen uns durch das verstrahlte Gebiet - es sind immer mehrere Wege zu einem Ziel vorhanden -, lassen am Sender eine Nachricht los und hetzen zwei der Mutantengruppierungen aufeinander. Das erleichtert uns natürlich die Arbeit massiv, denn nun haben wir es nur noch mit einer dezimierten Gruppe zu tun. Die ist allerdings hart zu knacken, aber auch hier hilft eine Modifikation einer neuen Waffe. Die Grenade Machinegun verschießt Granaten im Sekundentakt, und damit lassen sich die großen und widerstandsfähigen Kerle recht gut beseitigen.

In der Station treffen wir auf den gefangenen Ghul Raul, der sich uns anschließt. Mittels eines einfachen Radialmenüs können wir ihn mit Ausrüstung versorgen und ihm rudimentäre Kommandos geben sowie sein Kampfverhalten steuern. Dank seiner Hilfe bestehen wir den Endkampf gegen attackierende Nightkin-Mutanten unter ihrem Anführer Tabitha, einem großen und hässlichen Supermutanten mit blonder Perücke und einem offensichtlichen Dachschaden.

Sonnenbrand ganz anderer Art

Helios-One hingegen ist ein früheres Solarkraftwerk, das unter der Fuchtel der NCR steht, die versuchen, alles zum Laufen zu bringen. Davon ab gibt es aber Gerüchte, dass in dem Kraftwerk auch geheime Waffen produziert wurden. Normalerweise hat man dort keinen Zugang, aber frühere Einsätze für die NCR haben dafür gesorgt, dass wir problemlos eingelassen werden. Der Leiter des Kraftwerks entpuppt sich als ziemliches Windei, der sich mit Worten hochgeschwindelt hat. Er nennt sich „Fantastic", ist es aber offensichtlich nicht.

Er bittet uns, die Solarspiegel neu auszurichten, das Kraftwerk wieder in Gang zu bringen und die Anlage mit Strom zu versorgen. Das entspricht nicht ganz unserer Planung. Zwar bringen wir alles in Gang, den Strom aber leiten wir zu einer Region, die ihn nötiger hat. Das gibt Ärger, die NCR schickt Truppen, um uns klarzumachen, dass unsere Wahl nicht ihren Vorstellungen entspricht. Schlechte Idee, denn was die Jungs nicht wissen: Das Kraftwerk steht in Verbindung mit einem Orbital-Laser namens Archimedes, mit dem wir die anstürmenden Truppen kurzerhand aus sicherer Entfernung grillen. Ein spektakulärer Anblick, der uns an die Sprengung von Megaton aus Fallout 3 erinnert.

Im Grunde also nicht so wahnsinnig viel Neues. „Lediglich" eine neue Geschichte, die in etwa den gleichen Umfang wie Fallout 3 bieten soll. Viel Entscheidungsfreiheit, neue Waffen, ein neues Modifikationssystem sowie Fraktionen und Ruf. Dazu überarbeitete Animationen und eine Levelobergrenze von 30. Und einige Elemente aus den ersten beiden Teilen, die ihren Weg ins Spiel gefunden haben - sei es direkt oder durch Anpassung bekannter Fallout-3-Gestalten an frühere Teile. Aber lieber mehr von etwas Gutem als etwas Neues, das nichts taugt.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Mehr vom Altbewährten, das muss beileibe nichts Schlechtes sein. Zumal Obsidian durchaus ein paar neue Ideen, wie das Rufsystem und die Waffen-Upgrades, mit ins Spiel bringt. Der Titel hat außerdem einen recht eigenen Look und wirkt einen Tick farbenfroher als Fallout 3, was durch die Geschichte der Umgebung von Las Vegas auch sinnvoll begründet wird. Fallout-Fans können sich jedenfalls schon mal freuen, denn Obsidians Ableger scheint der Serie treu zu bleiben und versucht sogar, noch ein paar mehr Elemente der beiden ersten Teile zu integrieren.

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