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Test - Der erste Kaiser : Der erste Kaiser

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Nach Rom, Ägypten und Griechenland können wir dieses Mal einen schönen Ausflug ins fernöstliche China unternehmen und mit dem ersten Kaiser die Entstehung des schönen Reiches der Mitte planen. Willkommen bei 'Der erste Kaiser: Aufstieg des Reiches der Mitte'. Willkommen im frühen China ...

Der erste Kaiser
Willkommen im Land des Lächelns.

Ab durch die Mitte
In diesem Jahr haben sich die Macher von Impressions Games zur Abwechslung von den antiken abendländischen Kulturen abgewandt und für ihre Zwecke das kultur- und traditionsreiche China als Zugpferd vorgespannt. Wer dabei eher an Frühlingsröllchen und Peking-Ente gedacht hatte, sollte besser zum Chinamann um die Ecke gehen und sich nicht in dieses Spiel stürzen. Die vierzig einzelnen Szenarien umspannen dabei einen zeitlichen Rahmen von den Anfängen Chinas bis hin zum legendären mongolischen Reiterprinzen Dschingis Khan, der dem antiken China den Untergang bereitete.

Bleibt alles anders
Alten Strategen wird im Vergleich zu den Vorgänger-Titeln für einen kurzen Moment alles anders vorkommen. So wirken die Plätze und Gärten bunter und exotischer als in den vergangenen Jahren. Die Gebäude sind zwar gleich zu benutzen und auch deren Auswirkungen auf die Umwelt hat sich nicht verändert, aber mit viel Liebe zum Detail hat sich Impressions Games doch einiges einfallen lassen, um das alte Prinzip aufzupeppen. Aus Tempeln wurden Pagoden, die als solche auch gut zu erkennen sind, und aus den verschiedenen Gottheiten werden nun ein Ahnenschrein und eine Konfuzius-Akademie …

Der erste Kaiser
Historisch oder lieber frei?

Auch damals schon in Mode: Feng Shui
Nach einem - wie auch schon in den vorausgegangenen Games der Reihe - liebevoll gemachten Intro dürft ihr euch eure Familie selbst erstellen oder aber aus einer Liste von tatsächlich existierenden chinesischen Namen wählen. Auch die chinesische Tradition der Tierkreiszeichen wird nicht außer Acht gelassen. Schade ist nur, dass man im Handbuch keine Erklärung der einzelnen Tiere findet. Es wird im Game darauf hingewiesen, diese sorgfältig auszusuchen, aber leider fehlt uns wahrscheinlich die Erleuchtung darüber, welches Tier was bewirkt. Danach gibt es die Wahl zwischen einer historischen Kampagne, dem Herzstück des Games, einem Freispiel, sowie zum ersten Mal in dieser Reihe einem recht interessanten Online-Modus. Habt ihr euch für die Kampagne entschieden, könnt ihr, falls ihr zu den wenigen gehört, die noch keinen Titel der Klassiker-Reihe gespielt haben, in einem gut verständlichen und relativ einfach gehaltenen Tutorial mit der Übersicht der Buttons und der Steuerung vertraut machen. Alle anderen stürzen sich direkt in die Missionen der ersten Dynastie.

Der erste Kaiser
Unsere Stadt wächst und gedeiht.

Spielerisch haben die Entwickler auf die gute alte Tradition gesetzt und alles beim Alten gelassen. So wählt ihr über die Buttons in der übersichtlich gehaltenen Leiste Häuser, Gebäude jeglicher Art und Straßen an, versorgt die arbeitende Bevölkerung mit Reis, Hirse, Fleisch oder Fisch, errichtet Steuerbüros und kümmert euch um Handel und Diplomatie. Eine Neuerung bei 'Der erste Kaiser' ist, dass ihr bei der Wahl der Wohnungslage überlegt vorgehen müsst. Die Harmonie vertreten durch das fernöstliche Feng Shui muss perfekt sein, da ansonsten eure Bürger recht schnell mürrisch werden können. In der Praxis erkennt ihr den harmonischen Wert eines Gebäudes an dessen Farbe. Von roten Farben ist generell abzuraten. Gelb ist im Bereich des Machbaren. Leuchtet jedoch der Umriss eines zu errichtenden Bauwerks in strahlendem Grün, ist alles in wunderbarer Harmonie und Ordnung.

 

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