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Special - Crysis 3 im Hardware-Check : High-End-Hardware mit Schweißperlen

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Das "Very High"-Setting gilt als die Champions League, hier tummeln sich nach einem harten Ausscheidungskampf nur noch echte Oberklasse-PCs, sofern ihr zusätzlich das vierfache SMAA aktiviert. Und selbst dann muss eine Radeon HD 7950 Boost unter Full-HD an ihre letzten Reserven, gerät aber nur stellenweise bei schnellen Kameraschwenks in leichtes Stottern. Konstant flüssig spielt es sich dagegen mit der GTX 670 aufwärts beziehungsweise der HD 7970, wobei selbst die flottesten erhältlichen Grafikkarten in recht effektvollen Umgebungen im Durchschnitt kaum über die 40-FPS-Marke springen.

Teil 2: Prozessoren im Benchmark

Auch die Prozessoren werden vor echte Herausforderungen gestellt. Das Besondere: Schneiden bei den Grafikkarten noch die Nvidia-Modelle tendenziell etwas besser ab als ihre direkten Radeon-Gegenspieler, entpuppen sich auf CPU-Seite AMDs Rechenkünstler als richtig stark. Das ist deswegen überraschend, weil Intel in nahezu allen anderen Spielen die Nase um Längen vorn hat.

CPU-Ranking
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AMDs Flaggschiff FX-8350 kostet weniger als Intels in anderen Spielen schnellerer Core i7 3770K, erreicht aber trotzdem eine etwas bessere Leistung als Intels Oberklasse-CPU. Erst Intels vielfach teurere Extreme-Alphamännchen, wie der i7 3960X, ziehen am FX-8350 vorbei, wenn auch "nur" mit einigen wenigen FPS Vorsprung.

Generell lässt sich in aller Deutlichkeit sagen, dass es bei zweikernigen Prozessoren "Land unter" heißt. Die anfallende Rechenarbeit können sie kaum abarbeiten. Wirklich sichere Ergebnisse liefern erst die Vierkerner ab, wie der alte, aber immer noch sehr gute Phenom II X4 965 Black Edition oder Core i5 760. Die sechskernigen Phenom-II-Prozessoren, wie der X6 1100T, schneiden aufgrund ihrer höheren Thread-Anzahl richtig gut ab, auch der Core i5 2500K aus der älteren Sandy-Bridge-CPU kann den Shooter souverän stemmen.

Zusammenfassung: Alles kann, nichts muss

Wenig überraschend gehört Crysis 3 zu den wenigen Spielen, die selbst absolute High-End-Systeme schon unter 1.920 x 1.080 Pixel an ihre Grenzen treiben können. Es wird aber nicht zwangsläufig eine Spitzen-Hardware fällig, um den Shooter flüssig darstellen zu können. Selbst mit den "Medium"-Settings mit FXAA sieht das Spiel brauchbar aus, liefert dann aber natürlich kein großes Effektfeuerwerk ab. In diesem Fall reichen bereits günstige Grafikkarten aus. In hohen Details mit zweifacher SMAA-Glättung macht die Cry-Engine 3 einen richtig schicken Eindruck, aber auch hier können sogar aktuelle Mittelklasse-Grafikkarten oft im Durchschnitt flüssige FPS-Raten an den Bildschirm schicken. Mehr als 30 bis 35 durchschnittliche FPS dürft ihr dann aber nicht erwarten. Kurzum: Ein optisch tolles Crysis 3 braucht keine Monstergrafikkarte, wohl aber eine vierkernige CPU.

Gnadenlos geht es erst im Setting "Very High" mit vierfacher Kantenglättung zu - achtfaches MSAA bleibt derzeit nur ein Traum. Hier spucken selbst Oberklassevertreter wie die GTX 670 und HD 7970 im Schnitt nur um die 35 FPS aus, dennoch bleibt das Spiel selbst in fordernden Szenen zu gefühlten 95 Prozent flüssig. Höhere Auflösungen, wie 2.560 x 1.600 Pixel, können dagegen selbst High-End-Karten in Kombination mit "Very High" und vierfachem SMAA nicht ohne SLI- oder Crossfire-Unterstützung in Form einer zweiten, baugleichen Grafikkarte meistern.

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