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Special - Crysis 3 im Hardware-Check : High-End-Hardware mit Schweißperlen

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Seit wenigen Tagen düst Crysis 3 über die heimischen Rechner. Während spielerisch nicht unbedingt innovative Kost aufgetischt wird, ist der Shooter optisch ein echtes Sahneschnittchen. Wir haben uns die populärsten Grafikkarten und Prozessoren geschnappt und die schicke Cry-Engine 3 zum Kampf herausgefordert. Müssen PCs die Knie zittern? Oder dürfen auch ältere Kisten den Nanosuit überstülpen? Die Antwort: beides ist möglich!

Crysis 3 (unser Test) greift gierig in die Effektkiste. Vor allem DirectX 11 hat es den Entwicklern von Crytek angetan, weshalb die PC-Version ein ganzes Stück besser aussehen kann als die Konsolenableger. Auch in Sachen Kantenglättung bleibt kein Auge trocken, schließlich lauert im Optionsmenü neben FXAA und dem schöneren MSAA auch Nvidias exklusive TXAA-Kantenglättung, die allerdings eine Kepler-Grafikkarte wie die Geforce GTX 680 oder Geforce Titan voraussetzt. MSAA kann in den üblichen Stufen zwei-, vier- und achtfach ausgewählt werden. TXAA gibt es in der zwei- oder vierfachen Glättung. SMAA erweist sich normalerweise als hungrigstes Setting und beinhaltet in der vierfachen Glättung auch zweifaches MSAA. Doch welche Kantenglättung solltet ihr wählen? Kepler-Besitzer greifen am besten auf TXAA zurück, während Inhaber einer anderen starken Geforce-Karte (wie der GTX 570 oder GTX 580) oder einer schnellen Radeon-Karte (HD 7970 oder HD 7950) vorzugsweise SMAA in der zweifachen Ausführung wählen sollten. Vierfaches SMAA, so viel vorab, können in der Regel nur die modernen Oberklasse-Grafikkarten flüssig darstellen.

Crysis 3 kann hungrig sein, muss es aber nicht. Ältere Grafikkarten können mittelere Details ebenfalls darstellen

Als Minimalausstattung gibt Crytek eine Geforce GTS 450 oder Radeon HD 6750 an. Die über drei Jahre alten Karten sorgen allerdings für wenig optische Höhepunkte, reichen aber für halbwegs ansehnliche Shooter-Runden aus. Auch das möchten wir im Vorfeld dick unterstreichen. In dieser Hinsicht hat Crytek definitiv aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Vorherige Crysis-Versionen hatten mit älterer Hardware wesentlich größere Probleme.

Teil 1: Grafikkarten im Benchmark

Zunächst werden wir verschiedene Grafikkarten aller Leistungsklassen durch unseren Benchmark-Parcours schicken, im zweiten Teil folgen dann Prozessoren. An ihrer Seite steht Intels Ivy-Bridge-Flaggschiff Core i7 3770K mit knapp 4,3 GHz Takt und 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher (2 x 4 GB) mit 1.866 MHz Taktung. Unter Windows 7 (64 Bit) verwenden wir für die Nvidia-Karten den Geforce-Treiber 314.07 Beta, während die Radeon-Brummer mit dem Catalyst 13.2 Beta 6 durch die blühenden Landschaften gezogen werden. Wir konzentrieren uns dabei auf die Full-HD-Auflösung mit den Grafik-Settings "Medium", "High" und "Very High". Da nur Nvidias Kepler-Karten die TXAA-Kantenglättung darstellen können, verwenden wir ausschließlich FXAA sowie zweifaches oder vierfaches SMAA.

Leistungsranking (Durchschnittliche FPS-Rate unter 1.920 x 1.080 Pixel)
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Trotz der geringen Leistung der HD 5750 und GTS 450 lässt sich Crysis 3 mit mittleren Details in Full-HD abspielen. Auch FXAA ist möglich, erst recht, wenn euer Bildschirm etwas niedrigere Auflösungen nativ nutzt. Allerdings können die Low-End-Bildermacher im Schnitt nur knapp halbwegs flüssige Frameraten ausspucken. Vor allem bei schnellen Kameraschwenks fällt die Bildrate relativ oft unter 20 FPS. Außerdem müsst ihr bedenken, dass wir einen übertakteten High-End-Prozessor verwenden. Mit schwächeren CPUs fallen die Bildraten noch etwas ab, sodass der Shooter nur mit Einschränkungen flüssig über den Bildschirm plätschert. Konkret bedeuten die Einschränkungen: Niedrigere Auflösungen und der Verzicht auf Kantenglättung. Selbst unter diesen Bedingungen sieht Crysis 3 immer noch gut aus und kann relativ genügsam sein. Grafikkarten ab der GTX 650 Ti und HD 7770 (1 GB) halten dagegen noch einige Reserven für schönere Effekte bereit.

Diese Reserven reichen für die "High"-Einstellungen, nicht aber in jeder Spielszene in Kombination mit einer zweifachen SMAA-Glättung. Zwar bleibt die GTX 650 Ti noch im relativ flüssigen Bereich, dafür solltet ihr bei der HD 7770 primär die Kantenglättung reduzieren, um gerade noch ausreichend hohe durchschnittliche FPS-Raten herauszupressen. Ab einer Radeon HD 6950 oder GTX 560 Ti werden auch bei schnelleren Kameraschwenks in fast allen Fällen konstant flüssige Bildraten geboten.

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