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Test - City of Villains : Das neueste Werk von Cryptic

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Masse mit Klasse

Fünf neue Klassen beschert Cryptic Studios der Spielergemeinde, die zwar den Protagonisten aus ’City of Heroes’ ähneln, da es ebenso eine Caster-Klasse, eine Control-Klasse, eine Support-Klasse und zwei Nahkampf-Klassen bietet. Jedoch ist die Varianz der Möglichkeiten bei den Bösewichtern etwas anders gestaltet. Der Mastermind beispielsweise kann sich später seine eigene Gefolgschaft herbeirufen. Bis zu sieben Diener folgen seinem Ruf, wäre er ohne sie doch ziemlich hilflos. Die restlichen vier Klassen entsprechen ungefähr den Pendants der Heldenseite. Die verschiedenen Fähigkeiten, wie Heilen, Schutz- und Verstärkungs-Kräfte, sind aber gemischter verteilt.

Neben der Wahl der Klasse bestimmt ihr genau wie in ’City of Heroes’ eine Herkunft für euren Charakter und die einzelnen Kräfte. Ihr könnt mit verschiedenen Ausgestaltungen der Kräfte experimentieren, um eurem eigenen Spielstil gerecht zu werden. Allerdings ist die ganze Sache auch sehr geradlinig und kann auf keinen Fall mit prall gefüllten Taschen voller Beute aufwarten. Manche mögen hier die Jagd nach epischen Gegenständen vermissen oder verzweifelt nach der Vielfalt suchen, die es in anderen Online-Spielen zu bestaunen gibt. Im Austausch dafür seid ihr in ’City of Villains’ nicht dazu genötigt, euch mit allerlei Tinkturen und anderen Hilfsmitteln auszustatten, bevor es losgehen kann. Ein Superschurke hat immer alles am Mann und muss sich für die nächste Schlägerei nicht einmal umziehen.

Klicken, zoomen, springen und was sonst noch zu tun ist

’City of Villains’ spielt sich für einen Vertreter der MMOGs sehr schnell. Das liegt alleine schon an der Tatsache, dass ihr in dem Spiel von Haus aus als Super-Bösewicht schneller, stärker, unglaublicher und fieser seid als so mancher Elf oder Zwerg anderer Vertreter des Genres. Direkt zu Beginn des Spiels als blutiger Anfänger ist es schon ein Leichtes, aus dem Stand auf LKWs zu springen und zu Fuß Autos zu überholen. Die Bedienung von ’City of Villains’ ist denkbar einfach gehalten. In gewöhnlicher WASD-Manier mit schlankem Interface und angenehmem Steuerungsverhalten hat man alles so weit im Griff. Per Tastendruck oder mit der Maus werden die Gegner angewählt und mit den Nummern-Tasten die einzelnen Kräfte eingesetzt. Die Tastenbelegung lässt sich im Spiel frei konfigurieren und den eigenen Wünschen nach einstellen.

Den Überblick zu behalten, fällt in der einen oder anderen Situation schwer. Eine niedrige Höhle, voll gestopft bis unter die Decke mit den übelsten Bösewichtern eurer Bekanntschaften und dazu noch eine Horde ausgeflippter Heroen und schon wird’s eng. Steht in so einer Situation noch ein Berserker im Kleinlasterformat vor euch, hat es sich mit der schönen Aussicht, und dem Geschehen zu folgen wird schwierig. Die Perspektive könnt ihr jederzeit mit dem Mausrad verändern, um aus der Ich-Ansicht der Spielfigur nahtlos bis in die Vogel-Perspektive zu gelangen. Leider klemmt man an manchen Stellen, etwa in engen Räumlichkeiten, die Kamera ein und hat Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Zum Glück passieren solche unvorhergesehene Dinge eher selten. Und wirkliche, den Spielfluss stoppende Fehler hat ’City of Villains’ äußerst wenige, sodass man eigentlich bedenkenlos zugreifen kann.

Mann gegen Mann im Angesicht der Superkräfte

Kommen wir zu dem, was wirklich neu in ’City of Villains’ ist. Seit seiner Veröffentlichung ist der Kampf Mann gegen Mann im Online-Universum der Cryptic Studios entbrannt. So können sich jetzt Helden und Schurken fast nach Herzenslust bekriegen, beharken, verfolgen, von Hausdächern schubsen oder herumschmeißen lassen. Die Kontrahenten stoßen in drei ausgewiesenen Arealen und der Arena aufeinander. Zwei der Zonen erlauben nur den Kampf zwischen Gut und Böse. In der dritten Zone steht es jedem frei, wen er angreift – egal ob Bösewicht oder Held. Da beide Seiten in den umkämpften Gebieten Missionen absolvieren können, sollte einer gemütlichen Prügelei nichts im Wege stehen.

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